Was dir niemand über Dropshipping erzählt


Wenn du gehört hast, dass man mit Dropshipping risikolos viel Geld nebenbei machen kann und dir das irgendwie zu einfach vorkommt, hast du vielleicht recht. Aber sehen wir uns das Ganze mal genauer an! Erfahre alles, was dir Dropshipping-Gurus nicht erzählen und du schon immer zum Streckengeschäft wissen wolltest 😊

Eine Sache, bevor wir ins Thema starten:

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Was ist Dropshipping?

Dropshipping (auch Streckengeschäft oder Streckenhandel genannt) wird oft als eine einfachste Form des E-Commerce bezeichnet, welche noch dazu eine vergleichsweise geringe Kapitalbindung erfordert.

Der Vorgang beim Dropshipping ist leicht erklärt:

Der Kunde bestellt in deinem Onlineshop einen Artikel. Statt das du diesen Artikel aus deinem eigenen Lager oder Warenhaus versendest, leitest du als Online-Händler die Bestellung  des Kunden an einen Großhändler weiter bzw. bestellst die Ware auf Plattformen wie Aliexpress und gibst als Versandadresse die Adresse des Endkunden an. 

Du gehört also nicht zu den Lieferanten, die sich um den Versand kümmern müssen. Die komplette Logistik fällt also weg, weil es der Anbieter übernimmt. Und es ist in der Regel auch einfacher skalierbar.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

Waren müssen bei dir als Onlinehändler in keinem Großhandelslager vorrätig gehalten werden und das Ganze kann im Endeffekt ohne riesige Kapitalbindung aus dem Wohnzimmer heraus betrieben werden. Lagerkosten entstehen nicht. Die Verpackung und den anschließenden Versand übernimmt der Großhändler.

Als Gewinnspanne bleibt dir die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis der Waren abzüglich aller Kosten.

Die Produkte bekommst du in der Regel nur bei Retouren zu Gesicht.

Soweit die simple Erklärung dieses Geschäftsmodells und deiner Rolle als Wiederverkäufer.

Mögliche Fallstricke für Onlinehändler, Nachteile des Modells und auch alles andere rund um dieses Thema sehen wir uns im Folgenden an!

Dropshipping-Recherche

A story about Bullshit

Ausschlaggebend für diesen Artikel war ein längerer Post in einer Amazon FBA Gruppe auf Facebook. Hier die Highlights daraus:

“FBA ist Out, Shopify ist In! Viele generieren mit Shopify bereits Millionenumsätze! Kommentiert mit “Info” und ich schicke euch eine PN.”

Dieser Post hat unendlich viele Kommentare bekommen.

Natürlich stand in dem Post nicht wirklich, worum es ging. “Shopify” ist also das Wundermittel, mit dem man heutzutage Millionen macht.

Wusste nicht, dass ein Shop-System alleine ein Businessmodell ist, aber man lernt nie aus!

Worum ging es dabei?

Natürlich war das nur eine Strategie, um den Leuten dann per PN einen Affiliate-Link von Shopify zukommen zu lassen und an der Provision zu verdienen. Ich habe nichts gegen Affiliate-Marketing und nutze es selbst auch, um kostenlos bereitgestellte Inhalte zu finanzieren.

Was ich aber nicht OK finde ist, wenn Anfänger im Bereich Drop-Shipping auf diese Weise ausgenutzt werden.

Das Gleiche hatten wir ja auch schon mit der Welle an “hilfsbereiten” Menschen auf Facebook, die einen Anschreiben mit:

“Und, wie läuft dein Business? Arbeitest du auch schon mit ClickFunnels?”.

Da ging es natürlich auch um nichts anderes, als an der Provision für eure Anmeldung über deren Affiliate-Link zu verdienen.

Dropshipping Gurus

Dropshipping-Gurus

Ich persönlich habe den Begriff “Dropshipping” in den vergangenen Jahren immer wieder mal aufgeschnappt, mich aber nie großartig darum gekümmert.

Etwas tiefer bin ich dann das Geschäft erstmals Anfang 2017 in das Thema gegangen.

Mittlerweile beschäftige ich mich in einem kleinen Team in Vollzeit mit E-Commerce und auch Dropshipping.

Das Dropshipping-Business hat ja auch etwas Faszinierendes. Da geht man auf AliExpress, kauft Shopify, installiert Oberlo und schaltet Ads auf Facebook.

Fertig.

Verkaufen ohne ein Lager zu haben.

Um die Logistik und das Großhandelslager kümmert sich wer anderes und um den Versand ebenso. Deine einzige Aufgabe ist es, die Waren einzupflegen und ein Auge auf der Skalierbarkeit zu haben.

So zumindest wird das Geschäftsmodell immer dargestellt und erzählt.

Es ist allerdings nicht so wichtig, was einem in den ganzen Youtube-Videos erzählt wird, sondern eher, was einem NICHT über den Dropshipping-Online-Handel erzählt wird. Und genau darum soll es heute gehen.

Eins vorweg: Es geht nicht darum, irgendeinem “Internet-Marketer” verbal eins auf Maul zu geben. Viele wissen selbst nicht, was die da eigentlich tun.

Deshalb werde ich auch keine Namen nennen. Und wenn du selbst Internet-Marketer bist und ehrlich mit deinen Kunden umgehst, bist du hier auch nicht angesprochen!

Was ihr aber nie vergessen dürft: Es ist in den meisten Fällen mit dem Verkauf eines Kurses, Seminars oder Coachings verbunden.

Entweder direkt oder indirekt.

Das heißt natürlich, man wird euch nicht erzählen, dass es da eine Reihe an rechtlichen Hürden gibt, die euch tausende von Euro kosten können und dass es eben nicht damit getan ist, Shopify zu kaufen und fertig.

Und ja, viele glauben das tatsächlich!

Was man zu diesem Artikel erwähnen muss ist, dass ich nur das überall promotete “Aliexpress-Dropshipping” behandle. Drop-shipping an sich ist nichts Neues oder Außergewöhnliches und existiert mehr oder weniger schon ewig. Viele Unternehmen im Online-Handel nutzen es, um sich die Logistik zu ersparen.

Dropshipping & Recht

Rechtliches zu Dropshipping

Hier starten wir gleich mit allen Themen, die euch die meisten “Dropshipping-Gurus” über das Geschäft nie erzählen und gerne auslassen.

Ich greife hier nur die allergrößten Themen auf. Natürlich gibt es noch etliche andere Vorschriften und Gesetze im Business. Die nachfolgenden sind aber die meistdiskutiertesten, über die am wenigsten Klarheit herrscht.

DISCLAIMER: Ich bin weder Anwalt noch Steuerberater. Alle Dinge, die ihr hier lesen werdet, kommen aus meiner eigenen Erfahrung und Recherche. Das bedeutet aber auch: Sollte etwas falsch sein und ihr handelt danach, könnt ihr nicht sagen “Aber Martin hat das so gesagt…”. Nein. Wenn ihr euch 100% sicher sein wollt, engagiert bitte einen Steuerberater und einen Anwalt.

Von welchen Produkten aus China sollte ich die Finger lassen?

In China gelten andere Gesetze und Vorschriften, was die Produktsicherheit betrifft. Das heißt, es werden bei der Produktion teilweise Zusatzstoffe verwendet, die hier aus gesundheitlichen Gründen verboten sind.

Auch werden die Produkte oft nicht ausreichend auf Sicherheit getestet. Die Großhändler dort interessiert das Thema oft auch nicht.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in China erlauben Herstellern und Lieferanten einfach mehr Spielraum, was Zusatzstoffe und Sicherheitsvorkehrungen betrifft.

Das alles heißt natürlich nicht, dass jedes einzelne der unten genannten Produkte auf jeden Fall gesundheitsgefährdend oder gefährlich ist und man es auf keinen Fall verkaufen darf.

Ich persönlich gehe diese Risiken in unserem Unternehmen aber nicht ein.

Welche (ungeprüften) Produkte ihr aus China meiden solltet:

  • Flüssigkeiten
  • Cremen, Salben, Kosmetik
  • Explosives
  • Alles mit Akku
  • Alles Elektronische
  • Spielzeug (Ja, auch Kuscheltiere! Erklärung weiter unten)
  • Alles, was für Babies und Kinder ist
  • Kleidung (Hautkontakt)
  • Schmuck (Event. giftige Schwermetallanteile)
  • Lizenzprodukte (Alles was nach Game of Thrones, Star Wars, Disney, Gucci etc. aussieht und ein Plagiat ist)

Wenn eine Ware also in eine dieser Kategorien fällt, sehe ich vom Versand ab.

Welche Produkte benötigen eine CE-Kennzeichnung?

Das CE-Kennzeichen wurde geschaffen, damit der Verbraucher sich bei gewissen Produkten keine Sorgen machen braucht (Gesundheit, Sicherheit, Verträglichkeit, …).

Waren in den Lagern von euren Partnern aus China haben in der Regel natürlich kein CE-Kennzeichen bzw. wenn sie eines haben, ist es gefälscht.

Nicht alle Produkte benötigen ein CE-Kennzeichen, aber einige. Die wichtigsten sind:

  • Schutzausrüstungen
  • Spielzeuge
  • Elektronisches
  • Medizinische Geräte
  • Explosives

Zu Spielzeugen: Damit sind Spielzeuge für Kinder gemeint. Manche Anwälte sehen auch Katzen- und Hundespielzeug kritisch, da Kinder es verwechseln könnten. Das ist aber Auslegungssache.

Zu Elektronischem: USB-Kabel zum Beispiel und Produkte mit niedriger Spannung sollten nicht darunter fallen. Allerdings gibt es dazu keine 100% gesicherte Angabe.

Produkthaftung – Wer haftet, wenn dem Kunden durch ein fehlerhaftes Produkt etwas passiert?

Einfache und schwierige Grundregel zugleich: Es haftet der Hersteller.

Aber aufgepasst! Ohne Risiko kommen bei dem Geschäft wir nicht davon.

Ihr werdet jetzt vermutlich denken “Alles in Butter, Hersteller ist ja irgendjemand in Asien”.

Ganz so einfach ist es leider nicht, denn “Hersteller” ist nicht automatisch der Produzent und die Rolle kann sich je nach Handelsbeziehung ändern.

Und ja, jetzt kommen Bad News: “Hersteller” seid beim Aliexpress-Dropshipping ihr, da China ein nicht-EU Land ist.

Somit seid ihr in der Haftung, wenn durch das importierte Produkt eurem Kunden etwas passiert (zum Beispiel wenn das Produkt einen Fehler hatte oder Schadstoffe enthält). In dem Punkt gibt es Vorteile, wenn ihr einen Großhändler in Deutschland oder der EU habt.

Wenn der Kunde sich mit einem Messer schneidet, ist das natürlich nicht eure Schuld! 😉)

Wenn ihr als Unternehmen keine GmbH habt, seid ihr auch persönlich in der Haftung. Das heißt, ihr haftet mit eurem Privatvermögen und wenn da nichts zu holen ist, dann mit eurem Fernseher etc. Streng genommen schützt aber auch eine GmbH nicht vor grober Fahrlässigkeit.

PS: Das Thema Verpackung und Verpackungsgesetz trage ich noch nach!

Dropshipping: Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren

Da die Ware aus Lagern im Ausland kommt, ist dieses Thema wichtig.

Eines vorweg: Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren werden, wenn es um das Thema “Zoll” geht, immer gerne verwechselt. 

Bis zu welcher Summe fällt keine Einfuhrumsatzsteuer an?

Österreich
€ 22,00
Deutschland
Bis € 26,30 (offiziell auch nur € 22,00, allerdings gibt es ein kalkulatorisches Schlupfloch, somit sind es effektiv € 26,30)
USA
$ USD 800

Es zählt übrigens dein Einkaufspreis bei deinen Partnern in China welchen diesen meist auch auf die Verpackung drucken, nicht der Verkaufspreis beim Lieferanten.

Zollgebühren sind ein separates Thema und fallen in Deutschland und Österreich erst ab 150,00 € Warenwert an.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ja, ihr müsst ein Gewerbe anmelden sobald „Gewinnabsicht“ besteht. Das gilt für jedes Business und Unternehmen.

Die Gewerbeanmeldung an sich ist kein Drama, allerdings entstehen dadurch laufende monatliche Kosten wie zum Beispiel Beiträge zu Pflichtversicherungen.

Muss mein Shop ein Impressum enthalten?

Grundsätzlich gelten immer die Gesetze des Landes, in dem ihr sitzt. Das heißt für Kunden in Deutschland und Österreich: Ja, ihr braucht ein vollständiges Impressum.

Wenn ihr nur die USA targetiert, bräuchtet ihr eigentlich keines. So zumindest das US-Recht.

Allerdings wird das TMG in Deutschland von den meisten Anwälten so ausgelegt, dass du, wenn du in Deutschland zu Hause bist, ebenso ein Impressum benötigst. Auch, wenn deine Zielgruppe zum Beispiel in den USA sitzt.

Somit gilt: Egal welches Land du targetierst, mit einem Impressum bist du rechtlich auf der sicheren Seite.

Man muss aber auch sagen, dass sich vermutlich niemand für ein fehlendes Impressum interessieren wird, wenn sich der Onlineshop nur an Kunden aus den USA richtet.

Diese Risiken muss also jedes Unternehmen für sich entscheiden.

Generelles zu Abmahnungen

In Deutschland gibt es – leider – eine ausgeprägte “Abmahnkultur”.

Es gibt viele Anwälte und Kanzleien die sich darauf spezialisiert haben, irgendwelche Fehler auf Webseiten und Online-Shops zu finden, nur um euch eine Abmahnung in Höhe von einigen hundert bis einigen tausend Euro zu schicken.

Es kann leider fast ALLES abgemahnt werden. Wenn ein Anwalt bei einem Unternehmen etwas finden will, findet er es auch.

Da reicht es schon, wenn ein wichtiges Wort in den AGB vergessen wurde. Aus diesem Grund legen sich Unternehmen oft ein eigenes Budget für Abmahnungen zur Seite.

In Österreich zum Beispiel ist es bisschen anders und es darf nicht kreuz und quer von jeder Kanzlei abgemahnt werden. Da ist es also um einiges ruhiger was dieses Thema betrifft.

Steuern bei Dropshipping

Dropshipping und Steuern

DISCLAIMER: Wie schon oben einmal angemerkt, bin ich kein Steuerberater und der Artikel stellt keine Steuerberatung dar!

Dropshipping aus einem nicht-EU Land wie zum Beispiel China ist steuerlich eine der kompliziertesten Angelegenheiten, die es im Steuerrecht überhaupt gibt. Das geht soweit, dass sich sogar viele Steuerberater mit diesem Thema kaum auskennen.

In Kurzfassung, wenn ihr in der EU zu Hause seid:

Beim Aliexpress-Dropshipping müsst ihr Umsatzsteuer in dem Land zahlen, in welches ihr eure Produkte versendet.

Das liegt an der komplizierten Konstellation, dass die Ware aus einem nicht-EU Land (China) direkt zum Kunden in einem EU-Land versendet wird und ihr selbst auch in der EU sitzt.

Anders wäre es zum Beispiel, wenn ihr die Ware vom Händler aus China zu euch schicken lässt und dann erst zum Kunden. Das wäre dann aber auch kein Dropshipping mehr 😉

Zwei Beispiele:

  • Ihr wohnt in Deutschland und schickt Ware von China an Kunden in Spanien. In diesem Fall müsst ihr in Spanien eine Steuernummer beantragen und dort die Umsatzsteuer zahlen.
  • Ihr wohnt in Österreich und schickt Ware von China an Kunden in Deutschland. In diesem Fall müsst ihr in Deutschland eine Steuernummer beantragen und dort die 19% Ust. zahlen.

Dropshipping in die USA: Das sollte steuerlich keine Probleme bereiten und tatsächlich einfacher zu handhaben sein, als zum Beispiel von China in die EU.

Im Klartext: Die Steuer kann ganz normal in dem Land abgeführt werden, in dem ihr zu Hause seid (Zum Beispiel Österreich oder Deutschland) und ihr müsst keine Steuern in den USA abführen.

Bitte beachtet, dass dies für die Konstellation von Aliexpress (China) in die USA , wobei ihr in der EU sitzt, gilt.

Wenn euer Großhändler als Lieferant direkt auch in den USA seinen Sitz hat und von dort versendet, kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen.

Und wie bei allem gilt: Um sicherzugehen, alles richtigzumachen, wendet euch am besten an einen Steuer-Experten.

Shopify, ClickFunnels & WooCommerce

Brauche ich Shopify & Clickfunnels?

Zuerst einmal ist es wichtig zu definieren, was Shopify und Clickfunnels überhaupt ist.

Was es auf jeden Fall nicht ist: Ein Businessmodell oder etwas, dass euch automatisch Geld einbringt.

Shopify ist ein Shop-System, in welches ihr eure Produkte hochladen könnt.

Mit CF dagegen könnt ihr Sales Funnel bauen.

Nur allzu oft werden diese beiden Systeme so präsentiert, dass ihr zuerst Shopify oder eine andere Plattform benötigt, um als Händler durchzustarten.

Das ist natürlich Unsinn. Diese Leute möchten nichts anderes, als dass ihr auf deren Affiliate-Link klickt.

Was ihr zuerst braucht, ist ein gutes Konzept. Produkte, die man verkaufen kann. Ideen und Kreativität. Marketing & Sales-Wissen. Einen verlässlichen Großhändler, über den die Warenversorgung gewährleistet ist.

Das klingt aber schon weniger fancy als “Mit XYZ kannst du Millionen verdienen”, oder?

Ich persönlich bin der Meinung, dass es nicht Shopify und/oder ClickFunnels sein muss, obwohl sie jedoch Einiges erleichtern. Beide Systeme haben also ihre Berechtigung am Markt, weil sie leicht zu bedienen sind und anfängerfreundlich.

Der Nachteil ist, dass ihr mit diesem System nicht besonders flexibel seid, beide eine monatliche Gebühr verlangen und prozentual am Anteil an jedem verkauften Produkt mitschneiden.

Alles, was Shopify und Co. kann und darüber hinaus, kann man auch mit WordPress + WooCommerce umsetzen. Hier habt ihr eine etwas längere Einarbeitungszeit, dafür kommt ihr günstiger dabei weg, eurer Shop sieht individuell aus und ihr müsst nichts von eurem Umsatz abgeben!

Diese Lösung empfiehlt sich allerdings nur für Leute, die damit bereits Shops aufgebaut haben und in der Materie sind.

Speziell zu ClickFunnels: Ich bin ein großer Fan vom Gründer Russel Brunson und das Marketing von ihm ist auch wirklich gut! Allerdings muss man auch sagen: CF ist von den Funktionen her nichts Besonderes. Damit könnt ihr euch im Endeffekt nur Webseiten zusammenklicken, auf denen ihr euer Produkt präsentiert. Das ist nichts Außergewöhnliches und lässt sich sehr viel günstiger mit WordPress umsetzen.

Fazit: Wenn ihr nicht WordPress lernen möchtet oder noch sehr frisch in dem ganzen Thema “Online Shop” seid, nehmt Shopify als euer Shop-System bzw. ClickFunnels für Funnels.

Tatsächlich setzen aber auch viele Profis aus diversen Gründen auf eine 100%ige Shopify-Lösung.

Wer sich mit WordPress und Woocommerce auskennt, kann sich damit allerdings Geld sparen. Seid euch aber dabei bewusst, dass ihr einige Zeit brauchen werdet, in das ganze reinzufinden.

Wo finde ich Dropshipping-Großhändler?

Bei Lieferanten auf Aliexpress ist die Sache klar: da ist in erster Linie Ausdauer und Verhandlungsgeschick gefragt. Im Grunde sind aber alle potenziellen Händler an einem Ort versammelt. Alternativ dazu könnt ihr euch auch auf Alibaba umsehen.

Nun möchte aber nicht jeder seine Waren aus China dropshippen. In diesem Fall muss auf Großhändler aus der EU zurückgegriffen werden.

Der bekannteste Lieferant, auf den Dropshipper aus Deutschland und Österreich gerne zurückgreifen, ist Bigbuy.

Wenn ihr meine persönliche Meinung dazu hören wollt: Ich halte es mit den Margen mit Produkten von BigBuy für kaum möglich, das Streckengeschäft profitabel zu betreiben.

Es mag funktionieren, wenn man bereits eine etablierte Marke hat, aber von null auf, mit Ads schalten etc… schwierig.

Der Vorteil ist allerdings, dass alle Waren bereits in der EU sind und es rechtlich weit weniger problematisch als über Aliexpress ist.

Auch wenn die Auswahl bei BigBuy recht groß ist, so ist natürlich nicht alles vorhanden. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten:

  • WLW.de (Wer Liefert Was)
  • Google (Empfehlung!)

Mit Google habe ich gute Erfahrungen gemacht! Dazu sucht ihr nach eurer Nische + „Dropshipping“. Tipp: Schaut nicht nur auf Seite 1. Viele gute Supplier verbergen sich erst mehrere Seiten weiter.

Über eBay bzw. Amazon dropshippen? 

Vor wenigen Jahren hat man es noch oft gesehen: Dropshipper haben einen Händler-Account auf Ebay aufgemacht und sobald ein Kunde bestellt hat, wurde die Ware auf Amazon geordert und als Versandadresse die des Kunden angegeben. Klassischer Wiederverkauf.

Der Versand ist also über ein Unternehmen gelaufen, welches davon gar nichts wusste. Der Aufwand in der Logistik konnte so für den Online-Händler erheblich eingespart werden (bis auf Rücksendungen).

Klingt für manche nach einer guten Idee, ist aber in der Praxis mit einem ähnlichen Problem wie schon weiter oben erwähnt konfrontiert: Die Margen sind einfach zu gering, um das Ganze in großem Stil machen zu können. Ich kenne niemanden, der im Online-Handel wirklich Geld macht mit dieser Methode.

Soll ich nun mit Dropshipping starten oder nicht?

Du wirst dir jetzt sicher die Frage stellen, ob du mit Aliexpress-Dropshipping in den Online-Handel starten sollst oder nicht und auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Das musst du entscheiden.

Dir sollte nur die Verantwortung bewusst sein, die du als Onlinehändler damit eingehst. Auch wenn du streng genommen nicht zu den Lieferanten gehörst, ist es mit ähnlichen Verantwortungen und Haftungen belegt.

Das Ganze ist ein richtiges Business und sollte auch so gesehen werden – mit allen rechtlichen Verpflichtungen, die es im Online-Handel so gibt.

Ich persönlich finde, dass man Dinge ausprobieren soll, wenn diese einen interessieren und Dropshipping bietet eine gute Möglichkeit, E-Commerce kennenzulernen.

Tipp: Kümmere dich von Anfang an um Automatisierung, um zum Beispiel Dinge wie den Warenbestand abzufragen etc.

Lass dir nur nichts von “Gurus” einreden, die mehr daran verdienen, dir ihre Kurse zu verkaufen als mit Dropshipping und ihren Onlineshops selbst.

Ich bin schon eine ganze Weile in diesen Bereichen unterwegs und glaube nicht nur, sondern weiß, dass viel zu viele Faker herumlaufen…

Eine kleine (große) Motivation...

Ein Bekannter von mir hat Anfang dieses Jahres einen Onlineshop gestartet und innerhalb sechs Monate über 700.000 € Umsatz gemacht mit einem Gewinn vor Steuern von 40 %. Ich kann euch natürlich nicht das Produkt verraten, allerdings ein paar Punkte dazu:

  • Es war und ist ein verdammt gutes Produkt, von dem es viele verschiedene Variationen gibt. (Es ist ein so gutes Produkt, dass ich fast neidisch geworden bin, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin)
  • Das Produkt ist einerseits ein Dauerbrenner, auf welches man als Mann nicht gleich kommen würde, hat aber andererseits auch glücklicherweise gerade einen kleinen Hype, was dem Ganzen zugutegekommen ist.
  • Hauptzielgruppe: Frauen zwischen 35 – 50 Jahren.
  • Der Shop an sich sieht nicht außergewöhnlich aus und hat keine speziellen Merkmale, hat aber alle Basics gut umgesetzt.
  • Traffic kommt ausschließlich über Facebook.
  • Wenige Retouren oder sonstige Risiken im Zusammenhang mit der Ware zu erwarten.

So viel zu den Leuten, die meinen, dass Dropshipping nicht mehr funktioniert!

Noch ein genereller Hinweis dazu: Die oben genannte Zahl werden viele nicht für möglich halten und ich verstehe das sogar! Ich hätte es früher auch für eine Fantasiezahl gehalten.

Inzwischen kenne ich Leute, die machen in dem Bereich (ja, auch heute noch!) Millionen. Diese Online-Händler fliegen allerdings unter dem Radar und geben auch meistens KEINE Interviews auf YouTube 😉

Richtig angestellt ist also im Dropshipping Einiges drin und eventuelle Nachteile lassen sich durch geplantes Vorgehen minimieren.

Geld für Dropshipping

Wie viel Geld brauche ich für Dropshipping?

Diese Frage hat sich zu Anfang wohl jeder einmal gestellt, der sich hier etwas aufbauen wollte. Allzu oft werden von Gurus dann Beträge genannt, die sich zwar als angehender Onlinehändler nett anhören, jedoch wenig mit der Realität zu tun haben.

Auch wenn wir keine Lagerkosten haben, müsst ihr eines bedenken: Traffic muss eingekauft werden und ist einer der größten Kostenfaktoren.

Im Klartext: Facebook Ads und Instagram Ads.

Hier ein paar Kostenpunkte, die auf euch zukommen können:

  • Traffic: Social Media Ads, Influencer
  • Shopsystem (zum Beispiel Shopify) bzw. Hosting
  • AGB und sonstige Rechtstexte
  • Steuerberatung
  • Rechtsberatung
  • Grafiken
  • Werbetexte

Manches davon werdet ihr vielleicht kostenlos bekommen oder sogar selbst erledigen können.

Um die ersten zwei Punkte aber zumindest werdet ihr nicht herumkommen können. Hier macht den größten Teil, wie bereits erwähnt, der Traffic aus.

Ihr werdet in den meisten Fällen viel testen müssen, welche Ads funktionieren und welche nicht, wer eigentlich eure Käufer sind etc. Da kann zu Anfang viel Geld verbrannt werden.

Jeder, der sich mal für den Online-Handel interessiert hat, kennt die "€ 5,- Euro pro Tag-Strategie". Das mag mal geklappt haben. Heute nicht aber definitiv nicht mehr.

Jetzt möchte natürlich jeder möglichst konkrete Zahlen genannt haben, was ich auch verstehe. Das gibt irgendwie eine gewisse Sicherheit, oder?

Das Ding ist nur: Egal welche Zahl man nennt, sie kann für den Einzelfall genauso falsch wie auch richtig sein.

Da die Kosten beim Dropshipping von sehr vielen Komponenten abhängig sind und für jeden unterschiedlich ausfallen, gibt es hier kaum einen allgemein gültigen Betrag, den man zum Start haben sollte.

Ich stelle jetzt trotzdem mal eine Zahl in Raum, die ich für den typischen semiprofessionellen Dropshipping-Store als mehr oder weniger realistisch erachte: 3.000 € (nach oben hin übrigens nahezu grenzenlos 💵).

Wenn wir davon ausgehen, dass ihr den Shop selbst auf die Beine stellt und euch beim rechtlichen Teil etwas geholfen wird, ist das ein Betrag, mit dem man etwas anfangen kann.

Wem das zu viel Geld ist, soll sich übrigens nicht gleich davon entmutigen lassen. Es gibt sicher genügend Beispiele, die mit weniger Geld im Online-Handel angefangen haben und vor allem am Anfang wird es vielen auch darum gehen, erstmal zu lernen.

Solange ihr keine Märchen glaubt, wo euch in Aussicht gestellt wird, dass ihr mit 150 € im Haifischbecken als kleiner Zwischenhändler überleben werdet, ist alles gut!

Wie fange ich mit Dropshipping an?


Um mit Dropshipping zu starten, braucht es im Endeffekt nur eine Internetverbindung, gute Ideen, etwas Startkapital und Zeit.

Hier ist, wie man vorgeht:

  1. Finde ein oder mehrere Produkte, welche 1. Gut zu vermarkten sind, 2. An denen nicht viel kaputtgehen kann, 3. Leicht sind (Gewicht) und 4. Einen hohen „perceived value“, also hohen empfundenen Wert haben. Gerade letzteres ist ein sehr wichtiger Faktor für Erfolg bei eurer Zielgruppe. Der zweite Vorteil ist, dass ihr eine sehr viel höhere Marge ansetzen könnt. Wenn ihr Dropshipping über Plattformen wie Aliexpress macht: nehmt nur Produkte mit ePaket-Versand. Gibt es kein ePaket, schreib den Händler an, ob er das für euch einrichten kann. Sollte es nicht gehen, sucht einen anderen Händler. Alternativ sucht nach ANbietern in anderen Quellen. Es kann auch beim Sinn machen, eine individuelle Verpackung entwerfen zu lassen.
  2. Überlegt euch einen Namen für den Shop (checkt aber vorher beim DPMA Register, ob dieser schon vergeben ist, um keine Probleme zu bekommen), reserviert euch eine Domain, welche ihr anschließend mit Shopify verbinden könnt. Ja, es geht auch kostenlos, wenn ihr eine Subdomain von Shopify nutzt (z.B. „deinshopname.myshopify.com“). Bitte lasst das, das wirkt unprofessionell. Nehmt ein „richtige“ Domain.
  3. Pflegt die Produkte in Produktkategorien ein und achtet auf möglichst einheitliches Design. Vergesst nicht auf die Produktbeschreibungen. Kümmert euch um die Zahlungsarten (SEPA, Kreditkarte, PayPal, Klarna). Dropshipping-Profis bestellen sich die Produkte übrigens vorher nach Hause und machen eigene Fotos! Und die wirklich Professionellen lassen alles sogar im Labor prüfen und eine Plagiatsprüfung durchführen.
  4. Kümmert euch um die Unterseiten, welche verpflichtend in einem Shop vorhanden sein müssen (Widerrufsbelehrung, Datenschutz etc.). Ihr findet viele Infos dazu auf trustedshops.de. Alternativ seht euch einen anderen Shop aus eurer Nische an, welche Unterseiten im Footer verlinkt sind.
  5. Jetzt geht’s an das Testen von Facebook & Instagram-Ads & hoffentlich eure ersten Umsätze! Per Direktversand geht aus dem Lager nun an den Endkunden!

Aber… ist das WIRKLICH alles?

Die ehrliche Antwort darauf ist: Jein.

Der Leitfaden ist nämlich stark vereinfacht.

Ihr werdet schnell merken, dass die einzelnen Punkte, vor allem zu Beginn, unglaublich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dinge werden nicht gleich klappen, wie ihr es euch vorgestellt habt und vielleicht wollt ihr an vielen Stellen auch das Handtuch werden. Gerade auch das Thema Ads ist eine eigene Wissenschaft.

Und neben all den Kosten soll ja auch noch eine schöne Gewinnspanne überbleiben.

Aber vor diesen Herausforderungen steht man überall im Online-Handel, nicht nur bei Dropshipping.

Dafür gibt es aber kein Großhandelslager und es ist skalierbarer, da ihr die Warenversorgung oft über mehrere Kanäle gewährleisten könnt.

Weitere Fragen & Antworten zu Dropshipping

In dieser Sektion werde ich häufige Fragen und Antworten zu Dropshipping sammeln und beantworten.

Wo finde ich gute Communities, um Dropshipping zu lernen?

Wer an einem bestimmten Thema (in diesem Fall Dropshipping) WIRKLICH interessiert ist, wird nach einer bestimmten Zeit merken, dass es geschlossene Kreise gibt, wo es den „richtigen“ Stuff gibt.

Ok, ich gebe zu. Das war jetzt nicht sehr hilfreich. Aber das Ding ist halt: als Dropshipping-Anfänger gibt es kaum eine Chance, da reinzukommen. Und diese Gruppen sind aus gutem Grund nicht einfach zu finden.

Mein Tipp? Sammelt erstmal eigene Erfahrungen. Scheitert und gewinnt. Seid aufmerksam und vernetzt euch. Wenn ihr auf ein bestimmtes Level gekommen seid, werdet ihr die richtigen Leute kennenlernen (Online & Offline), die euch eine komplett neue Welt zeigen.

Wie hilft mir Oberlo?

Oberlo hilft dir einerseits beim Fulfillment, andererseits aber auch bei der Suche von Produkten. Du kannst Oberlo mit Shopify verbinden als auch als Chrome-Erweiterung nutzen.

Wenn der Endkunde etwas bestellt, wird die Bestellung an den Großhändler weitergeleitet, welcher den Warenbestand prüft und den Artikel per Direktversand an den Besteller schickt.

Oberlo erleichtert dir die Arbeit also in vielen Bereichen und bietet obendrein noch Berichte über dein Streckengeschäft, in denen du Umsatz und Kosten aufgeschlüsselt bekommst.

Wenn du in deinem Onlineshop nichts verkaufst...

… dann kauf dir meinen Kurs und werde reich! Nein, kleiner Spaß 😛

Ich will dir aber trotzdem ein paar Tipps geben.

Der häufigste Grund liegt darin, dass meistens absolute Grundlagen im Verkauf und Marketing fehlen. Einfach die Artikel in Produktkategorien einpflegen und die Bestellungen an den Anbieter weiterleiten, reicht nicht.

Das ist etwas, was ich bei den typischen Dropshipping-Shops schon so oft gesehen habe.

In vielen Onlineshops wird in Wirklichkeit nicht »verkauft«, sondern es liegt nur Ware herum. Viele Anzeigen verleiten nicht zum Kauf, sondern sind einfach leblose Textfetzen.

Für Erfolg beim Verkauf, müsst ihr auch wirklich verkaufen lernen!

Und das sind im Endeffekt Skills, die euch überall im Leben weiterbringen. Und ich weiß, das hört sich irgendwie schwieriger und langweiliger an als ein E-Book mit dem Namen “Werde Dropshipping-Millionär in 30 Tagen ohne Risiko”.

Langfristig seid ihr eurer Konkurrenz aber extrem weit voraus, wenn ihr euch richtiges Wissen in diesen Gebieten aneignet und umsetzt!

Aus den vielen Büchern, die ich zu diesen Themen gelesen hab, kann ich euch die Folgenden empfehlen, wenn ihr in diesen Bereichen noch am Anfang seid.

Einfach auf das Bild oder den Link klicken, dann kommt ihr direkt zu Amazon 🙂

Davor eine kurze Sache, weil das Viele interessiert hat:

Geschäftskonto-Empfehlung
Weil ich öfter gefragt wurde, welches Geschäftskonto ich nutze: HOLVI. Ich habe glaube ich so gut wie bei jeder Bank im deutschsprachigen Raum ein Konto. Holvi war der einzige Anbieter, der 1. wirklich kostenlos ist und mir 2. die wenigsten Probleme gemacht hat.


Inkl. gratis Mastercard (Debitkarte)
Kostenloses Konto
Lief von allen meinen Konten bisher am besten

Buch-Update 2021:

Ich möchte euch ein Buch ans Herz legen, welches ich als echten Geheimtipp bezeichnen würde.

Es handelt sich um ein auf 300 Seiten mehr oder weniger vollständiges Werk, worauf es im E-Commerce Bereich ankommt, um erfolgreich zu sein – von A-Z.

Und das Beste daran: Es ist wirklich praxisbezogen und ohne viel Geschwurbel, wie man es sonst oft gewohnt ist.

Wenn ich also für das E-Commerce-Thema nur ein einziges Buch empfehlen müsste, wäre es dieses:

 

Mit dem Buch von Tanner Larsson bekommt man im Grunde bereits alles an die Hand und es ist eines der wenigen Bücher, die auch von Profis empfohlen werden! Wer noch eine Spur tiefer gehen will, empfehle ich die folgenden Bücher, die vorrangig das Thema Marketing und Psychologie abdecken:


Für absolute Grundlagen, was im Marketing funktioniert, vom legendären Marketing-Genie Claude Hopkins. Perfekt für Anfänger!

Das erste Buch von Russel Brunson gibt einen ersten und sehr (!) guten Einblick ins Online Marketing.

Das wohl beste Buch um zu lernen, wie man Verkaufstexte schreibt und gestaltet.

Was ist deine Meinung und Erfahrung zu Dropshipping?

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Weiterführende Links

https://www.shopify.de/blog/geld-verdienen-mit-dropshipping
https://www.bigbuy.eu/de/
https://www.wlw.de/

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201 Reaktionen zu "Was dir niemand über Dropshipping erzählt"
  1. Hi Martin,

    super Beitrag. Hier bekommt man mal Informationen, die man sonst wo vergeblich sucht. Meinst DU Du könntest noch 3 Fragen beantworten 🙂 :

    a) wieviel Zeit man muss man fürs Dropshipping aufbringen? Wieviel Stunden am Anfang und später. Muss man täglich an den Rechner (Auch am Wochenende und Feiertagen, um sich z.B. um Bestellungen zu kümmern). Kann man Sachen automatisieren? etc?

    b) was braucht man noch am zusätzlichen Equipment bzw. was macht Sinn: Extra Handy und Telefonveträge, Drucker, wie Leistungssatrk muss der Computer sein etc.

    c) Wie wichtig ist Buchhaltung und wie genau muss ich diese durchführen?

    wäre cool, wenn Du diese fragen noch beantwortet könntest! 🙂 Hoffe ich habe Information dazu in deinem Berciht nicht überlesen.

    Gruß

    Marko

  2. Hallo.
    Was ist mit dem B2B eCommerce ? Gilt das alles auch für B2B eCommerce ? Beispiel: Welch Plattform eignet sich besser für B2B eCommerce Dropshipping.

    Danke.
    Gruß

    1. Hallo, ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe. Grundsätzlich gelten die Dinge auch für B2B, aber den Einzelfall müsste man sich genauer ansehen. Was meinst du mit "Plattform für B2B-Dropshipping"? Von wo wohin möchtest du dropshippen?

  3. Informativ & up to date. Danke dafür!
    Eine Frage fällt mir aber gerade noch ein: wenn ich meinen Sitz in DE habe und in die USA dropshippe, wie sieht es dann mit der Haftung für die Produkte aus? Hafte ich als Dropshipper, der in DE sitzt, oder der Hersteller aus China? Man kriegt ja schon mal mit, dass Klagen in den USA sehr krasse Ausmaße annehmen können, und dann wäre es echt unangenehm für einen selbst.

    1. Nein, in dem Fall in dem EU-Land, in welches du dropshippst. Aus diesem Grund zahlt sich das erst ab einer bestimmten Größe aus.

  4. Sehr informativer Artikel, der einem mal ein paar Dinge vor Augen führt, die in den üblichen YT Videos eben nicht zur Sprache kommen. Hat aber sicher auch in vielen Fällen den Hintergrund, dass die "Gurus" in den USA, oder Kanada sitzen und dementsprechend weniger von der EU Bürokratie betroffen sind.

    Wie sieht das denn eigentlich aus, wenn ich meinen Firmensitz in ein anderes Land verlagere? Das ist sicherlich noch mal ein deutlich komplexeres Thema, aber bei den ganzen Auflagen in DE vergeht einem schon ein wenig die Lust.

    1. Hallo Sebastian, in vielen anderen Ländern gibt es tatsächlich nicht so viel Regulation, da ist Dropshipping deutlich einfacher. Man muss nur mal das Thema Facebook-Pixel bedenken. Deutschland ist in der Hinsicht aber auch ein Extrembeispiel. Manche Freunde von mir sind tatsächlich ins Ausland ausgewandert, da in DE alles bis ins kleinste Detail geregelt ist. LG

  5. Hallo Martin, vielen Dank für den ausführlichen und sehr interessanten Beitrag zum Thema Dropshipping. Da kann man sehr vieles mitnehmen. Eine Frage hätte ich allerdings noch: Wir stehen gerade vor der Gründung einer UG und haben das einfache wie komplizierte Problem, dass der Unternehmensgegenstand so genau wie möglich beschrieben werden muss. Handel mit waren aller Art wird wohl von den Registergerichten abgelehnt. Da wir aber noch nicht wissen welche Produkte wir handeln wollen, würden wir uns das gern so breit wie möglich offen lassen. hast du dazu irgendwelche Erfahrungen, wie man da am besten vorgeht?

    1. Hallo Philipp, das kenne ich. Zwar nicht in Bezug auf Dropshipping, aber das Problem gibt es auch in anderen Bereichen. Ich weiß nicht genau, wie es in DE ist, aber in AT gibt es eine Wirtschaftskammer, bei der man kostenlos anrufen und sich diesbzgl. beraten lassen kann. Es ist aber möglich, dass mehrere Gewerbe nötig sind. Etwas Allgemeineres sollte es allerdings schon geben, womit mehrere Sachen abgedeckt sind. LG

  6. Danke für die rasche Antwort!

    Ja, meine Frage bezog sich eher auf die Aussage "kalkulatorisches Schlupfloch". Was ich sagen will ist ob man sozusagen irgendwelche "Tricks" anwenden muss oder ob es jetzt völlig unbedenklich ist einfach für sagen wir 26,00 Euro EK bei Ali zu bestellen oder ob ich das dann irgendwie speziell ausweisen muss. Ich hoffe meine Frage ist so einigermaßen verständlich.

    Schönes WE

    1. Hallo Ralf,
      auch wenn ich mich bemühe, alles aktuell zu halten, empfehle ich grundsätzlich immer auch eigene Recherchen zu den ganzen Dropshipping-Themen anzustellen, da sich immer wieder etwas ändern kann.
      Meines Wissens auch sind die € 26,30 noch aktuell. Das bedeutet, dass bis zu dieser Summe (dein EINKAUFSPREIS in China) keine Einfuhrumsatzsteuer anfällt.
      LG Martin

  7. Hi Martin,

    vielen Dank für deinen sehr hilfreichen Beitrag!

    Ich habe mich in der letzten Zeit sehr mit E-Commerce beschäftigt und bin gerade dabei meinen Store aufzubauen. Drumherum sind aber noch sehr viele Sachen zu beachten, die du hier sehr gut untermauerst, welches ich super finde und mich ein ehrliches Wesen in dir erkennen lässt. Danke dafür, denn es hat mir die Augen zu ein Paar punkten, die ich bis jetzt unbeachtet ließ, geöffnet.

    Keep up the good work buddy!

    (Ps. die Zeile weiter oben, indem du über die Haftung einer GmbH sprichst, ist glaube ich nicht korrekt. GmbH heißt ja Gesellschaft mit beschränkter Haftung, was ja heißt, dass diese nur mit Ihrer Kapitaleinlage haftet. Anders wäre es ja mit einer oHG. Nur so am Rande, wollte jetzt keinen Klugscheißer spielen oder so, evtl. möchtest du das korrigieren. Und falls das jemand schon erwähnt hatte, dann tut es mir leid habe mir jetzt nicht alle Comments durchgelesen :D.)

    Dir alles Gute und viele Grüße
    Ryan

    1. Hallo Ryan,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Hm... im Artikel spreche ich eigentlich nur über die persönliche Haftung. Das was du bzgl. der GmbH ansprichst, konnte ich nicht finden. Magst du mir die genau Stelle vielleicht nochmal schicken?
      Danke & LG,
      Martin

    2. Hi Martin,

      entschuldige!!! Habe mich da total verlesen :"Wenn ihr KEINE GmbH habt, seid ihr auch persönlich in der Haftung. Das heißt, ihr haftet mit eurem Privatvermögen und wenn da nichts zu holen ist, dann mit eurem Fernseher etc. Streng genommen schützt aber auch eine GmbH nicht vor grober Fahrlässigkeit."

      Du hast nichts falsches geschrieben alles gut! Asche über mein Haupt!

      Viele Grüße
      Ryan

  8. Hallo Martin,
    danke für deine Info. Waren für mich sehr wichtig.
    Ich wollte fragen, ob man nur von Aliexpress oder aus Chinabrands etwas importieren will, kann er etwas verdienen, oder machts du oder dein Bekanter dropshipping nur innerhalb Deutschland? Lohnt es sich mit billige Artikeln anzufangen. Z.B. Damentaschen?
    Danke für deine Hilfe!
    Liebe Grüße,
    Julian

    1. Hallo Julian,
      meine Erfahrung ist, dass Dropshipping mit einem Händler innerhalb Mitteleuropa nur schwer profitabel zu bekommen ist - die Marge ist in den meisten Fällen schlicht zu gering, als dass sich kalkulatorisch mit Ads etc. ausgeht.
      Bzgl. Artikeln würde ich dir zu etwas raten, wo möglichst geringer Aufwand zu erwarten ist. Ein Produkt, bei dem 1. wenig kaputtgehen kann und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht oft zurückgeschickt werden wird.
      LG Martin

    2. Danke nochmal für deine ehrliche Antwort und für deine Zeit. Der beste Artikel, den ich im Internet gelesen habe.
      Alles gute und LG,
      Julian

  9. Hallo Martin,
    danke für den ausführlichen Artikel, hat mir sehr weiter geholfen!
    Meine Frage ist jetzt noch wie viele Ausgaben man für Shopify Apps planen sollte.
    Soweit ich mich bisher informiert habe, laufen ja über solche, zum Beispielt die Mails mit der Rechnung,
    weil diese nicht physisch im Paket ist. Kannst du dafür eine kostenfreie App empfehlen, oder sollte
    man für derartige Dinge auch kosten einplanen?

    Liebe Grüße und Danke schonmal für deine Hilfe!
    Matthis

    1. Hallo Matthias,
      wir sind relativ schnell auf WooCommerce umgestiegen. Kann dir daher bzgl. Shopify-Apps leider nicht allzu viel Auskunft geben.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  10. Hallo Martin,

    super Artikel! Ein Frage hätte ich zur Nische die dein Bekannter gefunden hat. Wie ist er auf das Produkt gekommen? Eingebung, Zufall oder Recherche?

    1. Hallo Daniel!
      Danke!
      Es war Recherche mit ein paar selbst festgelegten Vorgaben.
      Ich überlege, ob ich mit ihm vielleicht mal ein Interview mache, wo man auf solche Fragen näher eingehen kann.
      LG Martin

  11. Hey,

    Ich habe eine kurze Frage zu der Produktkennzeichnungspflicht in DE.
    Wenn wir waren aus China importieren sind wir ja der Quasi-Hersteller. Somit müssen wir ja die Produkte Kennzeichnen - mit Anschrift, Produktname etc. Wie soll das machbar sein, wenn der Hersteller aus China das Produkt direkt zum Kunden sendet und das ohne Rechnung. Mal davon abgesehen dass eigentlich die Kennzeichnung auf dem Produkt stattfinden sollte. Ist keine Rechnung dabei, jedoch das Produkt gekennzeichnet ist ja trotzdem der Name der Chinesischen Herstellers und nicht meiner als Importeur drauf. Wenn das Produkt nun gar nicht gekennzeichnet ist bspw. Schmuck und auch keine Rechnung dabei ist es ja noch schlimmer... Steh ich da etwas auf dem Schlauch oder welchen Lösungsweg kann man da am besten gehen?

    Vorab herzlichen Dank für die Antwort. LG

  12. Hallo Martin, cool, dass dieser Artikel selbst nach Jahren noch so viel Interesse hervorruft! Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema und mich halten v.a. die Sozialabgaben in Ö sehr ab, da weitere Schritte zu machen. Bevor ich zur Wirtschaftskammer gehe wollte ich daher hier nachfragen: Wenn ich neben dem Unternehmertum noch weiter Vollzeit angestellt bin und sämtliche Abgaben in voller Höhe leiste, muss ich dann trotzdem die Sozialversicherung bezahlen? Bzw. anders gefragt: gibt es eine Untergrenze beim Gewinn, wo man quasi steuer- und abgabenfrei bleibt? Ich hab zum Spaß in einem online Rechner 1000€ Gewinn fürs Jahr eingegeben und bekam das Ergebnis, dass über 2000€ Versicherung fällig wären. Das kann doch nur ein Scherz sein, oder?

    Und noch ein anderes Thema: Wie sieht das ganze denn bei Verkaufsplattformen wie zB etsy aus? Kümmern die sich um den Steuerkram? Schließlich wickelt man ja über sie die Zahlung ab.

    Danke schon mal für deine Hilfe!

    1. Hi Barbara!
      Da könnte ich mal nen separaten Beitrag zur Gründung in AT machen.
      Wenn du Vollzeit angestellt und voll versichert bist, kommen nicht viele Sozialabgaben auf dich zu: Im Endeffekt nur die Unfallversicherung bei der SVA, das sind irgendwas zwischen 10 und 20€ pro Monat. Man spart sich aber die Krankenversicherung.
      Die 2.000€ Versicherung sind realistisch, wenn du in Vollzeit selbstständig bist. Dann beträgt der Mindestbetrag bei der SVA ca. 185€/Monat und geht dann je nach Umsatz noch rauf.
      Um Steuern muss man sich immer selbst kümmern, das nimmt einem leider keine Plattform ab...
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  13. Hallo Hermann,

    was soll denn ein Kleingewerbe sein?
    In der Umsatzsteuer gibt es den Kleinunternehmer in § 19 UStG. Hier gibt es eine Grenze von 17.5k steuerbaren Umsätzen. Wenn deine Kunden in den USA sind, sollte das allerdings keine Rolle spielen, da du nicht steuerbare Umsätze erzielst.
    Bei der Einkommensteuer gab es früher die Regel, dass bis 17.5k Betriebseinnahmen keine Anlage EÜR bei der Steuererklärung einzureichen war. Das ist sei dem Veranlagungszeitraum 2017 nicht mehr so.

    Wie Martin richtig schreibt, empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt und einen Steuerberater zu konsultieren.

    Viele Grüße
    Felix

  14. Hallo Martin,
    vielen Dank für diese tolle Seite und den vielen Informationen die du mit uns teilst. Ich habe vor vielen Jahren schon Dropshipping betrieben als es noch fast keiner kannte. Es waren Sportartikel von deutschen Lieferanten an in Deutschland lebende Kunden. Das ganze hatte ich damals über Ebay betrieben und dort nur die Einsellgebühr und Verkaufsprovision bezahlt. Ich verlor das Interesse, da die Händler von denen ich die ware per Dropship angeboten bekam keine vernünftigen CSV Listen hatten und auch keine direkte Schnittstellenanbindung.
    Nun möchte ich seit fast 2 Jahren wieder einsteigen mit dem Verkauf über Aliexpress, Oberlo etc ausschließlich in die USA. Doch dazu fand ich kaum Hinweise bis Heute und hier.
    Wenn ich alles aufmerksam gelesen habe dann kann ich also via E-Commerce Produkte von China in meinen Shop übertragen und via Facebook oder Instagram anbieten was natürlich dann auch kostet.
    Wenn ich es richtig verstanden habe fallen in den USA Einfuhrgebühren erst über $ USD 800 an. Umsatzsteuer braucht man bisher keine bezhalen. Die Gewinne die erwirtschaftet werden teile ich dem hier ansäßigen Steuerberater mit. Meine Webseite braucht eigentlich kein Impressum da ausschließlich in die USA verkauft wird, jedoch wir es empfohlen, wenn man nicht den Rechtsanwaltshaien zum Opfer ausgeliefert sein will. Wenn ich im Jahr unter 17.900 € erwirtschafte reicht auch ein Kleingewerbe aus. Habe ich soweit alles richtig verstanden?
    Dann würde ich direkt meine alte Webseite wieder aktivieren und starten.

    1. Hallo Hermann,

      gerne! 🙂

      Du weißt, keine Rechtsberatung, aber ja, grundsätzlich kann ich das so bestätigen!

      Bzgl. Impressum: Wenn du nur in die USA verkaufst, würde ich es weglassen!

      Bzgl. dem Kleingewerbe: Wie hoch die Grenze in DE exakt ist, weiß ich nicht. Die 17k kommen mir allerdings vertraut vor. Hier am besten aber nochmal exakt nachrecherchieren.

      Beste Grüße,
      Martin

  15. Hallo Martin,
    ich hätte da noch ein paar Fragen bezüglich Rechtlichemund Gewerbe anmelden. Ich bin noch Minderjährig (14) und ich beschäftige mich schon seit einem halben Jahr Intensiv mit dem Thema Dropshipping, und bin aber noch nie wirklich mit dem Rechtlichen und Gewerbe weiter gekommen. Deshalb wollte ich dich mal fragen: Welche Steuern genau ich zahlen muss? Kostet es etwas ein Gewerbe anzumelden und in welche Richtung würde das Gewerbe beim Thema Dropshipping gehen.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen
    LG Norman

    1. Hallo Norman,
      find ich gut, dass du dich schon in so jungem Alter für solche Dinge interessierst!
      Bzgl. Steuern: Das ist immer ein komplexes Thema, deshalb möchte ich dir hier nichts aufzählen, wo dann am Ende die Hälfte fehlt und es dir deshalb auch nichts bringt. Da man für ein Gewerbe in der Regel volljährig sein muss, hast du ja noch ein paar Jahre bis dahin. Event. haben sich dann auch die steuerlichen Aspekte bisschen geändert.
      Bzgl. Gewerbe: In Österreich wäre es das Gewerbe "Handel". Die Anmeldung kostet in der Regel entweder nichts oder ein paar wenige Euro. Was aber eventuell anfallen kann, sind jährliche Gebühren je nach Branche. In Österreich zahlt man beispielsweise einen Beitrag von ca. 200 € jährlich. Kann aber sein, das es in Deutschland etwas anders ist.
      Was auf jeden Fall dazu kommt, Unfall/Krankenversicherung. Das sind in AT mind. 185 € monatlich. Ich meine aber gelesen zu haben, dass es in DE niedriger ist.
      Viel Erfolg,
      Martin

  16. Hi, ich habe eine Frage bezüglich Rücksendungen. Die Gebühren das Zeug wieder nach China zu schicken sind ja unglaublich hoch. Wie soll man also den Umtausch sinnvoll gestalten?

    Ich habe mal gelesen der Kunde muss für die Sendung zahlen, wenn er etwas umtauschen möchte. Ist dies richtig? Das könnte verärgerte Kunden geben.

    1. Hallo Ferdi,
      die Artikel werden natürlich nicht nach China zurückgesendet, das wäre unwirtschaftlich. Da es sich in der Regel um relativ günstige Artikel handelt, darf der Kunde das Produkt behalten und bekommt je nach Wunsch einen kostenlosen Ersatz zugesandt oder das Geld zurück.
      LG Martin

  17. Super hilfreicher Artikel, vielen Dank für deine Mühe!

    Eine Frage hab ich dazu noch zum Thema Zoll: du schreibst bei den 22€ Warenwert „Es zählt übrigens dein Einkaufspreis in China, nicht der Verkaufspreis.“

    Das heißt, wenn ich für das Produkt inklusive Versand zB. 10€ bezahle und das Produkt für 30€ zzgl. Versand in meinem Onlineshop an den Kunden verkaufe, dann ist das trotzdem zollfrei? (Ich habe ja weniger als 22€ gezahlt, der Kunde aber mehr)

    Besten Dank!

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In retrospect, it was inevitable

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