Was dir niemand über Dropshipping erzählt


Wenn du gehört hast, dass man mit Dropshipping risikolos viel Geld nebenbei machen kann und dir das irgendwie zu einfach vorkommt, hast du vielleicht recht. Aber sehen wir uns das Ganze mal genauer an! Erfahre alles, was dir Dropshipping-Gurus nicht erzählen und du schon immer zum Streckengeschäft wissen wolltest 😊

Eine Sache, bevor wir ins Thema starten:

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Was ist Dropshipping?

Dropshipping (auch Streckengeschäft oder Streckenhandel genannt) wird oft als eine einfachste Form des E-Commerce bezeichnet, welche noch dazu eine vergleichsweise geringe Kapitalbindung erfordert.

Der Vorgang beim Dropshipping ist leicht erklärt:

Der Kunde bestellt in deinem Onlineshop einen Artikel. Statt das du diesen Artikel aus deinem eigenen Lager oder Warenhaus versendest, leitest du als Online-Händler die Bestellung  des Kunden an einen Großhändler weiter bzw. bestellst die Ware auf Plattformen wie Aliexpress und gibst als Versandadresse die Adresse des Endkunden an. 

Du gehört also nicht zu den Lieferanten, die sich um den Versand kümmern müssen. Die komplette Logistik fällt also weg, weil es der Anbieter übernimmt. Und es ist in der Regel auch einfacher skalierbar.

Die Vorteile liegen klar auf der Hand:

Waren müssen bei dir als Onlinehändler in keinem Großhandelslager vorrätig gehalten werden und das Ganze kann im Endeffekt ohne riesige Kapitalbindung aus dem Wohnzimmer heraus betrieben werden. Lagerkosten entstehen nicht. Die Verpackung und den anschließenden Versand übernimmt der Großhändler.

Als Gewinnspanne bleibt dir die Differenz zwischen Kaufs- und Verkaufspreis der Waren abzüglich aller Kosten.

Die Produkte bekommst du in der Regel nur bei Retouren zu Gesicht.

Soweit die simple Erklärung dieses Geschäftsmodells und deiner Rolle als Wiederverkäufer.

Mögliche Fallstricke für Onlinehändler, Nachteile des Modells und auch alles andere rund um dieses Thema sehen wir uns im Folgenden an!

Dropshipping-Recherche

A story about Bullshit

Ausschlaggebend für diesen Artikel war ein längerer Post in einer Amazon FBA Gruppe auf Facebook. Hier die Highlights daraus:

“FBA ist Out, Shopify ist In! Viele generieren mit Shopify bereits Millionenumsätze! Kommentiert mit “Info” und ich schicke euch eine PN.”

Dieser Post hat unendlich viele Kommentare bekommen.

Natürlich stand in dem Post nicht wirklich, worum es ging. “Shopify” ist also das Wundermittel, mit dem man heutzutage Millionen macht.

Wusste nicht, dass ein Shop-System alleine ein Businessmodell ist, aber man lernt nie aus!

Worum ging es dabei?

Natürlich war das nur eine Strategie, um den Leuten dann per PN einen Affiliate-Link von Shopify zukommen zu lassen und an der Provision zu verdienen. Ich habe nichts gegen Affiliate-Marketing und nutze es selbst auch, um kostenlos bereitgestellte Inhalte zu finanzieren.

Was ich aber nicht OK finde ist, wenn Anfänger im Bereich Drop-Shipping auf diese Weise ausgenutzt werden.

Das Gleiche hatten wir ja auch schon mit der Welle an “hilfsbereiten” Menschen auf Facebook, die einen Anschreiben mit:

“Und, wie läuft dein Business? Arbeitest du auch schon mit ClickFunnels?”.

Da ging es natürlich auch um nichts anderes, als an der Provision für eure Anmeldung über deren Affiliate-Link zu verdienen.

Dropshipping Gurus

Dropshipping-Gurus

Ich persönlich habe den Begriff “Dropshipping” in den vergangenen Jahren immer wieder mal aufgeschnappt, mich aber nie großartig darum gekümmert.

Etwas tiefer bin ich dann das Geschäft erstmals Anfang 2017 in das Thema gegangen.

Mittlerweile beschäftige ich mich in einem kleinen Team in Vollzeit mit E-Commerce und auch Dropshipping.

Das Dropshipping-Business hat ja auch etwas Faszinierendes. Da geht man auf AliExpress, kauft Shopify, installiert Oberlo und schaltet Ads auf Facebook.

Fertig.

Verkaufen ohne ein Lager zu haben.

Um die Logistik und das Großhandelslager kümmert sich wer anderes und um den Versand ebenso. Deine einzige Aufgabe ist es, die Waren einzupflegen und ein Auge auf der Skalierbarkeit zu haben.

So zumindest wird das Geschäftsmodell immer dargestellt und erzählt.

Es ist allerdings nicht so wichtig, was einem in den ganzen Youtube-Videos erzählt wird, sondern eher, was einem NICHT über den Dropshipping-Online-Handel erzählt wird. Und genau darum soll es heute gehen.

Eins vorweg: Es geht nicht darum, irgendeinem “Internet-Marketer” verbal eins auf Maul zu geben. Viele wissen selbst nicht, was die da eigentlich tun.

Deshalb werde ich auch keine Namen nennen. Und wenn du selbst Internet-Marketer bist und ehrlich mit deinen Kunden umgehst, bist du hier auch nicht angesprochen!

Was ihr aber nie vergessen dürft: Es ist in den meisten Fällen mit dem Verkauf eines Kurses, Seminars oder Coachings verbunden.

Entweder direkt oder indirekt.

Das heißt natürlich, man wird euch nicht erzählen, dass es da eine Reihe an rechtlichen Hürden gibt, die euch tausende von Euro kosten können und dass es eben nicht damit getan ist, Shopify zu kaufen und fertig.

Und ja, viele glauben das tatsächlich!

Was man zu diesem Artikel erwähnen muss ist, dass ich nur das überall promotete “Aliexpress-Dropshipping” behandle. Drop-shipping an sich ist nichts Neues oder Außergewöhnliches und existiert mehr oder weniger schon ewig. Viele Unternehmen im Online-Handel nutzen es, um sich die Logistik zu ersparen.

Dropshipping & Recht

Rechtliches zu Dropshipping

Hier starten wir gleich mit allen Themen, die euch die meisten “Dropshipping-Gurus” über das Geschäft nie erzählen und gerne auslassen.

Ich greife hier nur die allergrößten Themen auf. Natürlich gibt es noch etliche andere Vorschriften und Gesetze im Business. Die nachfolgenden sind aber die meistdiskutiertesten, über die am wenigsten Klarheit herrscht.

DISCLAIMER: Ich bin Anwalt noch Steuerberater. Alle Dinge, die ihr hier lesen werdet, kommen aus meiner eigenen Erfahrung und Recherche. Das bedeutet aber auch: Sollte etwas falsch sein und ihr handelt danach, könnt ihr nicht sagen “Aber Martin hat das so gesagt…”. Nein. Wenn ihr euch 100% sicher sein wollt, engagiert bitte einen Steuerberater und einen Anwalt.

Von welchen Produkten aus China sollte ich die Finger lassen?

In China gelten andere Gesetze und Vorschriften, was die Produktsicherheit betrifft. Das heißt, es werden bei der Produktion teilweise Zusatzstoffe verwendet, die hier aus gesundheitlichen Gründen verboten sind.

Auch werden die Produkte oft nicht ausreichend auf Sicherheit getestet. Die Großhändler dort interessiert das Thema oft auch nicht.

Die rechtlichen Rahmenbedingungen in China erlauben Herstellern und Lieferanten einfach mehr Spielraum, was Zusatzstoffe und Sicherheitsvorkehrungen betrifft.

Das alles heißt natürlich nicht, dass jedes einzelne der unten genannten Produkte auf jeden Fall gesundheitsgefährdend oder gefährlich ist und man es auf keinen Fall verkaufen darf.

Ich persönlich gehe diese Risiken in unserem Unternehmen aber nicht ein.

Welche (ungeprüften) Produkte ihr aus China meiden solltet:

  • Flüssigkeiten
  • Cremen, Salben, Kosmetik
  • Explosives
  • Alles mit Akku
  • Alles Elektronische
  • Spielzeug (Ja, auch Kuscheltiere! Erklärung weiter unten)
  • Alles, was für Babies und Kinder ist
  • Kleidung (Hautkontakt)
  • Schmuck (Event. giftige Schwermetallanteile)
  • Lizenzprodukte (Alles was nach Game of Thrones, Star Wars, Disney, Gucci etc. aussieht und ein Plagiat ist)

Wenn eine Ware also in eine dieser Kategorien fällt, sehe ich vom Versand ab.

Welche Produkte benötigen eine CE-Kennzeichnung?

Das CE-Kennzeichen wurde geschaffen, damit der Verbraucher sich bei gewissen Produkten keine Sorgen machen braucht (Gesundheit, Sicherheit, Verträglichkeit, …).

Waren in den Lagern von euren Partnern aus China haben in der Regel natürlich kein CE-Kennzeichen bzw. wenn sie eines haben, ist es gefälscht.

Nicht alle Produkte benötigen ein CE-Kennzeichen, aber einige. Die wichtigsten sind:

  • Schutzausrüstungen
  • Spielzeuge
  • Elektronisches
  • Medizinische Geräte
  • Explosives

Zu Spielzeugen: Damit sind Spielzeuge für Kinder gemeint. Manche Anwälte sehen auch Katzen- und Hundespielzeug kritisch, da Kinder es verwechseln könnten. Das ist aber Auslegungssache.

Zu Elektronischem: USB-Kabel zum Beispiel und Produkte mit niedriger Spannung sollten nicht darunter fallen. Allerdings gibt es dazu keine 100% gesicherte Angabe.

Produkthaftung – Wer haftet, wenn dem Kunden durch ein fehlerhaftes Produkt etwas passiert?

Einfache und schwierige Grundregel zugleich: Es haftet der Hersteller.

Aber aufgepasst! Ohne Risiko kommen bei dem Geschäft wir nicht davon.

Ihr werdet jetzt vermutlich denken “Alles in Butter, Hersteller ist ja irgendjemand in Asien”.

Ganz so einfach ist es leider nicht, denn “Hersteller” ist nicht automatisch der Produzent und die Rolle kann sich je nach Handelsbeziehung ändern.

Und ja, jetzt kommen Bad News: “Hersteller” seid beim Aliexpress-Dropshipping ihr, da China ein nicht-EU Land ist.

Somit seid ihr in der Haftung, wenn durch das importierte Produkt eurem Kunden etwas passiert (zum Beispiel wenn das Produkt einen Fehler hatte oder Schadstoffe enthält). In dem Punkt gibt es Vorteile, wenn ihr einen Großhändler in Deutschland oder der EU habt.

Wenn der Kunde sich mit einem Messer schneidet, ist das natürlich nicht eure Schuld! 😉)

Wenn ihr als Unternehmen keine GmbH habt, seid ihr auch persönlich in der Haftung. Das heißt, ihr haftet mit eurem Privatvermögen und wenn da nichts zu holen ist, dann mit eurem Fernseher etc. Streng genommen schützt aber auch eine GmbH nicht vor grober Fahrlässigkeit.

PS: Das Thema Verpackung und Verpackungsgesetz trage ich noch nach!

Dropshipping: Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren

Da die Ware aus Lagern im Ausland kommt, ist dieses Thema wichtig.

Eines vorweg: Einfuhrumsatzsteuer und Zollgebühren werden, wenn es um das Thema “Zoll” geht, immer gerne verwechselt. 

Bis zu welcher Summe fällt keine Einfuhrumsatzsteuer an?

Österreich
€ 22,00
Deutschland
Bis € 26,30 (offiziell auch nur € 22,00, allerdings gibt es ein kalkulatorisches Schlupfloch, somit sind es effektiv € 26,30)
USA
$ USD 800

Es zählt übrigens dein Einkaufspreis bei deinen Partnern in China welchen diesen meist auch auf die Verpackung drucken, nicht der Verkaufspreis beim Lieferanten.

Zollgebühren sind ein separates Thema und fallen in Deutschland und Österreich erst ab 150,00 € Warenwert an.

Muss ich ein Gewerbe anmelden?

Ja, ihr müsst ein Gewerbe anmelden sobald „Gewinnabsicht“ besteht. Das gilt für jedes Business und Unternehmen.

Die Gewerbeanmeldung an sich ist kein Drama, allerdings entstehen dadurch laufende monatliche Kosten wie zum Beispiel Beiträge zu Pflichtversicherungen.

Muss mein Shop ein Impressum enthalten?

Grundsätzlich gelten immer die Gesetze des Landes, in dem ihr sitzt. Das heißt für Kunden in Deutschland und Österreich: Ja, ihr braucht ein vollständiges Impressum.

Wenn ihr nur die USA targetiert, bräuchtet ihr eigentlich keines. So zumindest das US-Recht.

Allerdings wird das TMG in Deutschland von den meisten Anwälten so ausgelegt, dass du, wenn du in Deutschland zu Hause bist, ebenso ein Impressum benötigst. Auch, wenn deine Zielgruppe zum Beispiel in den USA sitzt.

Somit gilt: Egal welches Land du targetierst, mit einem Impressum bist du rechtlich auf der sicheren Seite.

Man muss aber auch sagen, dass sich vermutlich niemand für ein fehlendes Impressum interessieren wird, wenn sich der Onlineshop nur an Kunden aus den USA richtet.

Diese Risiken muss also jedes Unternehmen für sich entscheiden.

Generelles zu Abmahnungen

In Deutschland gibt es – leider – eine ausgeprägte “Abmahnkultur”.

Es gibt viele Anwälte und Kanzleien die sich darauf spezialisiert haben, irgendwelche Fehler auf Webseiten und Online-Shops zu finden, nur um euch eine Abmahnung in Höhe von einigen hundert bis einigen tausend Euro zu schicken.

Es kann leider fast ALLES abgemahnt werden. Wenn ein Anwalt bei einem Unternehmen etwas finden will, findet er es auch.

Da reicht es schon, wenn ein wichtiges Wort in den AGB vergessen wurde. Aus diesem Grund legen sich Unternehmen oft ein eigenes Budget für Abmahnungen zur Seite.

In Österreich zum Beispiel ist es bisschen anders und es darf nicht kreuz und quer von jeder Kanzlei abgemahnt werden. Da ist es also um einiges ruhiger was dieses Thema betrifft.

Steuern bei Dropshipping

Dropshipping und Steuern

DISCLAIMER: Wie schon oben einmal angemerkt, bin ich kein Steuerberater und der Artikel stellt keine Steuerberatung dar!

Dropshipping aus einem nicht-EU Land wie zum Beispiel China ist steuerlich eine der kompliziertesten Angelegenheiten, die es im Steuerrecht überhaupt gibt. Das geht soweit, dass sich sogar viele Steuerberater mit diesem Thema kaum auskennen.

In Kurzfassung, wenn ihr in der EU zu Hause seid:

Beim Aliexpress-Dropshipping müsst ihr Umsatzsteuer in dem Land zahlen, in welches ihr eure Produkte versendet.

Das liegt an der komplizierten Konstellation, dass die Ware aus einem nicht-EU Land (China) direkt zum Kunden in einem EU-Land versendet wird und ihr selbst auch in der EU sitzt.

Anders wäre es zum Beispiel, wenn ihr die Ware vom Händler aus China zu euch schicken lässt und dann erst zum Kunden. Das wäre dann aber auch kein Dropshipping mehr 😉

Zwei Beispiele:

  • Ihr wohnt in Deutschland und schickt Ware von China an Kunden in Spanien. In diesem Fall müsst ihr in Spanien eine Steuernummer beantragen und dort die Umsatzsteuer zahlen.
  • Ihr wohnt in Österreich und schickt Ware von China an Kunden in Deutschland. In diesem Fall müsst ihr in Deutschland eine Steuernummer beantragen und dort die 19% Ust. zahlen.

Dropshipping in die USA: Das sollte steuerlich keine Probleme bereiten und tatsächlich einfacher zu handhaben sein, als zum Beispiel von China in die EU.

Im Klartext: Die Steuer kann ganz normal in dem Land abgeführt werden, in dem ihr zu Hause seid (Zum Beispiel Österreich oder Deutschland) und ihr müsst keine Steuern in den USA abführen.

Bitte beachtet, dass dies für die Konstellation von Aliexpress (China) in die USA , wobei ihr in der EU sitzt, gilt.

Wenn euer Großhändler als Lieferant direkt auch in den USA seinen Sitz hat und von dort versendet, kann die Sache schon wieder ganz anders aussehen.

Und wie bei allem gilt: Um sicherzugehen, alles richtigzumachen, wendet euch am besten an einen Steuer-Experten.

Shopify, ClickFunnels & WooCommerce

Brauche ich Shopify & Clickfunnels?

Zuerst einmal ist es wichtig zu definieren, was Shopify und Clickfunnels überhaupt ist.

Was es auf jeden Fall nicht ist: Ein Businessmodell oder etwas, dass euch automatisch Geld einbringt.

Shopify ist ein Shop-System, in welches ihr eure Produkte hochladen könnt.

Mit CF dagegen könnt ihr Sales Funnel bauen.

Nur allzu oft werden diese beiden Systeme so präsentiert, dass ihr zuerst Shopify oder eine andere Plattform benötigt, um als Händler durchzustarten.

Das ist natürlich Unsinn. Diese Leute möchten nichts anderes, als dass ihr auf deren Affiliate-Link klickt.

Was ihr zuerst braucht, ist ein gutes Konzept. Produkte, die man verkaufen kann. Ideen und Kreativität. Marketing & Sales-Wissen. Einen verlässlichen Großhändler, über den die Warenversorgung gewährleistet ist.

Das klingt aber schon weniger fancy als “Mit XYZ kannst du Millionen verdienen”, oder?

Ich persönlich bin der Meinung, dass es nicht Shopify und/oder ClickFunnels sein muss, obwohl sie jedoch Einiges erleichtern. Beide Systeme haben also ihre Berechtigung am Markt, weil sie leicht zu bedienen sind und anfängerfreundlich.

Der Nachteil ist, dass ihr mit diesem System nicht besonders flexibel seid, beide eine monatliche Gebühr verlangen und prozentual am Anteil an jedem verkauften Produkt mitschneiden.

Alles, was Shopify und Co. kann und darüber hinaus, kann man auch mit WordPress + WooCommerce umsetzen. Hier habt ihr eine etwas längere Einarbeitungszeit, dafür kommt ihr günstiger dabei weg, eurer Shop sieht individuell aus und ihr müsst nichts von eurem Umsatz abgeben!

Diese Lösung empfiehlt sich allerdings nur für Leute, die damit bereits Shops aufgebaut haben und in der Materie sind.

Speziell zu ClickFunnels: Ich bin ein großer Fan vom Gründer Russel Brunson und das Marketing von ihm ist auch wirklich gut! Allerdings muss man auch sagen: CF ist von den Funktionen her nichts Besonderes. Damit könnt ihr euch im Endeffekt nur Webseiten zusammenklicken, auf denen ihr euer Produkt präsentiert. Das ist nichts Außergewöhnliches und lässt sich sehr viel günstiger mit WordPress umsetzen.

Fazit: Wenn ihr nicht WordPress lernen möchtet oder noch sehr frisch in dem ganzen Thema “Online Shop” seid, nehmt Shopify als euer Shop-System bzw. ClickFunnels für Funnels.

Tatsächlich setzen aber auch viele Profis aus diversen Gründen auf eine 100%ige Shopify-Lösung.

Wer sich mit WordPress und Woocommerce auskennt, kann sich damit allerdings Geld sparen. Seid euch aber dabei bewusst, dass ihr einige Zeit brauchen werdet, in das ganze reinzufinden.

Wo finde ich Dropshipping-Großhändler?

Bei Lieferanten auf Aliexpress ist die Sache klar: da ist in erster Linie Ausdauer und Verhandlungsgeschick gefragt. Im Grunde sind aber alle potenziellen Händler an einem Ort versammelt. Alternativ dazu könnt ihr euch auch auf Alibaba umsehen.

Nun möchte aber nicht jeder seine Waren aus China dropshippen. In diesem Fall muss auf Großhändler aus der EU zurückgegriffen werden.

Der bekannteste Lieferant, auf den Dropshipper aus Deutschland und Österreich gerne zurückgreifen, ist Bigbuy.

Wenn ihr meine persönliche Meinung dazu hören wollt: Ich halte es mit den Margen mit Produkten von BigBuy für kaum möglich, das Streckengeschäft profitabel zu betreiben.

Es mag funktionieren, wenn man bereits eine etablierte Marke hat, aber von null auf, mit Ads schalten etc… schwierig.

Der Vorteil ist allerdings, dass alle Waren bereits in der EU sind und es rechtlich weit weniger problematisch als über Aliexpress ist.

Auch wenn die Auswahl bei BigBuy recht groß ist, so ist natürlich nicht alles vorhanden. In diesem Fall gibt es zwei Möglichkeiten:

  • WLW.de (Wer Liefert Was)
  • Google (Empfehlung!)

Mit Google habe ich gute Erfahrungen gemacht! Dazu sucht ihr nach eurer Nische + „Dropshipping“. Tipp: Schaut nicht nur auf Seite 1. Viele gute Supplier verbergen sich erst mehrere Seiten weiter.

Über eBay bzw. Amazon dropshippen? 

Vor wenigen Jahren hat man es noch oft gesehen: Dropshipper haben einen Händler-Account auf Ebay aufgemacht und sobald ein Kunde bestellt hat, wurde die Ware auf Amazon geordert und als Versandadresse die des Kunden angegeben. Klassischer Wiederverkauf.

Der Versand ist also über ein Unternehmen gelaufen, welches davon gar nichts wusste. Der Aufwand in der Logistik konnte so für den Online-Händler erheblich eingespart werden (bis auf Rücksendungen).

Klingt für manche nach einer guten Idee, ist aber in der Praxis mit einem ähnlichen Problem wie schon weiter oben erwähnt konfrontiert: Die Margen sind einfach zu gering, um das Ganze in großem Stil machen zu können. Ich kenne niemanden, der im Online-Handel wirklich Geld macht mit dieser Methode.

Soll ich nun mit Dropshipping starten oder nicht?

Du wirst dir jetzt sicher die Frage stellen, ob du mit Aliexpress-Dropshipping in den Online-Handel starten sollst oder nicht und auf diese Frage gibt es nur eine Antwort: Das musst du entscheiden.

Dir sollte nur die Verantwortung bewusst sein, die du als Onlinehändler damit eingehst. Auch wenn du streng genommen nicht zu den Lieferanten gehörst, ist es mit ähnlichen Verantwortungen und Haftungen belegt.

Das Ganze ist ein richtiges Business und sollte auch so gesehen werden – mit allen rechtlichen Verpflichtungen, die es im Online-Handel so gibt.

Ich persönlich finde, dass man Dinge ausprobieren soll, wenn diese einen interessieren und Dropshipping bietet eine gute Möglichkeit, E-Commerce kennenzulernen.

Tipp: Kümmere dich von Anfang an um Automatisierung, um zum Beispiel Dinge wie den Warenbestand abzufragen etc.

Lass dir nur nichts von “Gurus” einreden, die mehr daran verdienen, dir ihre Kurse zu verkaufen als mit Dropshipping und ihren Onlineshops selbst.

Ich bin schon eine ganze Weile in diesen Bereichen unterwegs und glaube nicht nur, sondern weiß, dass viel zu viele Faker herumlaufen…

Eine kleine (große) Motivation...

Ein Bekannter von mir hat Anfang dieses Jahres einen Onlineshop gestartet und innerhalb sechs Monate über 700.000 € Umsatz gemacht mit einem Gewinn vor Steuern von 40 %. Ich kann euch natürlich nicht das Produkt verraten, allerdings ein paar Punkte dazu:

  • Es war und ist ein verdammt gutes Produkt, von dem es viele verschiedene Variationen gibt. (Es ist ein so gutes Produkt, dass ich fast neidisch geworden bin, dass ich da nicht selbst drauf gekommen bin)
  • Das Produkt ist einerseits ein Dauerbrenner, auf welches man als Mann nicht gleich kommen würde, hat aber andererseits auch glücklicherweise gerade einen kleinen Hype, was dem Ganzen zugutegekommen ist.
  • Hauptzielgruppe: Frauen zwischen 35 – 50 Jahren.
  • Der Shop an sich sieht nicht außergewöhnlich aus und hat keine speziellen Merkmale, hat aber alle Basics gut umgesetzt.
  • Traffic kommt ausschließlich über Facebook.
  • Wenige Retouren oder sonstige Risiken im Zusammenhang mit der Ware zu erwarten.

So viel zu den Leuten, die meinen, dass Dropshipping nicht mehr funktioniert!

Noch ein genereller Hinweis dazu: Die oben genannte Zahl werden viele nicht für möglich halten und ich verstehe das sogar! Ich hätte es früher auch für eine Fantasiezahl gehalten.

Inzwischen kenne ich Leute, die machen in dem Bereich (ja, auch heute noch!) Millionen. Diese Online-Händler fliegen allerdings unter dem Radar und geben auch meistens KEINE Interviews auf YouTube 😉

Richtig angestellt ist also im Dropshipping Einiges drin und eventuelle Nachteile lassen sich durch geplantes Vorgehen minimieren.

Geld für Dropshipping

Wie viel Geld brauche ich für Dropshipping?

Diese Frage hat sich zu Anfang wohl jeder einmal gestellt, der sich hier etwas aufbauen wollte. Allzu oft werden von Gurus dann Beträge genannt, die sich zwar als angehender Onlinehändler nett anhören, jedoch wenig mit der Realität zu tun haben.

Auch wenn wir keine Lagerkosten haben, müsst ihr eines bedenken: Traffic muss eingekauft werden und ist einer der größten Kostenfaktoren.

Im Klartext: Facebook Ads und Instagram Ads.

Hier ein paar Kostenpunkte, die auf euch zukommen können:

  • Traffic: Social Media Ads, Influencer
  • Shopsystem (zum Beispiel Shopify) bzw. Hosting
  • AGB und sonstige Rechtstexte
  • Steuerberatung
  • Rechtsberatung
  • Grafiken
  • Werbetexte

Manches davon werdet ihr vielleicht kostenlos bekommen oder sogar selbst erledigen können.

Um die ersten zwei Punkte aber zumindest werdet ihr nicht herumkommen können. Hier macht den größten Teil, wie bereits erwähnt, der Traffic aus.

Ihr werdet in den meisten Fällen viel testen müssen, welche Ads funktionieren und welche nicht, wer eigentlich eure Käufer sind etc. Da kann zu Anfang viel Geld verbrannt werden.

Jeder, der sich mal für den Online-Handel interessiert hat, kennt die "€ 5,- Euro pro Tag-Strategie". Das mag mal geklappt haben. Heute nicht aber definitiv nicht mehr.

Jetzt möchte natürlich jeder möglichst konkrete Zahlen genannt haben, was ich auch verstehe. Das gibt irgendwie eine gewisse Sicherheit, oder?

Das Ding ist nur: Egal welche Zahl man nennt, sie kann für den Einzelfall genauso falsch wie auch richtig sein.

Da die Kosten beim Dropshipping von sehr vielen Komponenten abhängig sind und für jeden unterschiedlich ausfallen, gibt es hier kaum einen allgemein gültigen Betrag, den man zum Start haben sollte.

Ich stelle jetzt trotzdem mal eine Zahl in Raum, die ich für den typischen semiprofessionellen Dropshipping-Store als mehr oder weniger realistisch erachte: 3.000 € (nach oben hin übrigens nahezu grenzenlos 💵).

Wenn wir davon ausgehen, dass ihr den Shop selbst auf die Beine stellt und euch beim rechtlichen Teil etwas geholfen wird, ist das ein Betrag, mit dem man etwas anfangen kann.

Wem das zu viel Geld ist, soll sich übrigens nicht gleich davon entmutigen lassen. Es gibt sicher genügend Beispiele, die mit weniger Geld im Online-Handel angefangen haben und vor allem am Anfang wird es vielen auch darum gehen, erstmal zu lernen.

Solange ihr keine Märchen glaubt, wo euch in Aussicht gestellt wird, dass ihr mit 150 € im Haifischbecken als kleiner Zwischenhändler überleben werdet, ist alles gut!

Wie fange ich mit Dropshipping an?


Um mit Dropshipping zu starten, braucht es im Endeffekt nur eine Internetverbindung, gute Ideen, etwas Startkapital und Zeit.

Hier ist, wie man vorgeht:

  1. Finde ein oder mehrere Produkte, welche 1. Gut zu vermarkten sind, 2. An denen nicht viel kaputtgehen kann, 3. Leicht sind (Gewicht) und 4. Einen hohen „perceived value“, also hohen empfundenen Wert haben. Gerade letzteres ist ein sehr wichtiger Faktor für Erfolg bei eurer Zielgruppe. Der zweite Vorteil ist, dass ihr eine sehr viel höhere Marge ansetzen könnt. Wenn ihr Dropshipping über Plattformen wie Aliexpress macht: nehmt nur Produkte mit ePaket-Versand. Gibt es kein ePaket, schreib den Händler an, ob er das für euch einrichten kann. Sollte es nicht gehen, sucht einen anderen Händler. Alternativ sucht nach ANbietern in anderen Quellen. Es kann auch beim Sinn machen, eine individuelle Verpackung entwerfen zu lassen.
  2. Überlegt euch einen Namen für den Shop (checkt aber vorher beim DPMA Register, ob dieser schon vergeben ist, um keine Probleme zu bekommen), reserviert euch eine Domain, welche ihr anschließend mit Shopify verbinden könnt. Ja, es geht auch kostenlos, wenn ihr eine Subdomain von Shopify nutzt (z.B. „deinshopname.myshopify.com“). Bitte lasst das, das wirkt unprofessionell. Nehmt ein „richtige“ Domain.
  3. Pflegt die Produkte in Produktkategorien ein und achtet auf möglichst einheitliches Design. Vergesst nicht auf die Produktbeschreibungen. Kümmert euch um die Zahlungsarten (SEPA, Kreditkarte, PayPal, Klarna). Dropshipping-Profis bestellen sich die Produkte übrigens vorher nach Hause und machen eigene Fotos! Und die wirklich Professionellen lassen alles sogar im Labor prüfen und eine Plagiatsprüfung durchführen.
  4. Kümmert euch um die Unterseiten, welche verpflichtend in einem Shop vorhanden sein müssen (Widerrufsbelehrung, Datenschutz etc.). Ihr findet viele Infos dazu auf trustedshops.de. Alternativ seht euch einen anderen Shop aus eurer Nische an, welche Unterseiten im Footer verlinkt sind.
  5. Jetzt geht’s an das Testen von Facebook & Instagram-Ads & hoffentlich eure ersten Umsätze! Per Direktversand geht aus dem Lager nun an den Endkunden!

Aber… ist das WIRKLICH alles?

Die ehrliche Antwort darauf ist: Jein.

Der Leitfaden ist nämlich stark vereinfacht.

Ihr werdet schnell merken, dass die einzelnen Punkte, vor allem zu Beginn, unglaublich viel Zeit in Anspruch nehmen.

Dinge werden nicht gleich klappen, wie ihr es euch vorgestellt habt und vielleicht wollt ihr an vielen Stellen auch das Handtuch werden. Gerade auch das Thema Ads ist eine eigene Wissenschaft.

Und neben all den Kosten soll ja auch noch eine schöne Gewinnspanne überbleiben.

Aber vor diesen Herausforderungen steht man überall im Online-Handel, nicht nur bei Dropshipping.

Dafür gibt es aber kein Großhandelslager und es ist skalierbarer, da ihr die Warenversorgung oft über mehrere Kanäle gewährleisten könnt.

Weitere Fragen & Antworten zu Dropshipping

In dieser Sektion werde ich häufige Fragen und Antworten zu Dropshipping sammeln und beantworten.

Wo finde ich gute Communities, um Dropshipping zu lernen?

Wer an einem bestimmten Thema (in diesem Fall Dropshipping) WIRKLICH interessiert ist, wird nach einer bestimmten Zeit merken, dass es geschlossene Kreise gibt, wo es den „richtigen“ Stuff gibt.

Ok, ich gebe zu. Das war jetzt nicht sehr hilfreich. Aber das Ding ist halt: als Dropshipping-Anfänger gibt es kaum eine Chance, da reinzukommen. Und diese Gruppen sind aus gutem Grund nicht einfach zu finden.

Mein Tipp? Sammelt erstmal eigene Erfahrungen. Scheitert und gewinnt. Seid aufmerksam und vernetzt euch. Wenn ihr auf ein bestimmtes Level gekommen seid, werdet ihr die richtigen Leute kennenlernen (Online & Offline), die euch eine komplett neue Welt zeigen.

Wie hilft mir Oberlo?

Oberlo hilft dir einerseits beim Fulfillment, andererseits aber auch bei der Suche von Produkten. Du kannst Oberlo mit Shopify verbinden als auch als Chrome-Erweiterung nutzen.

Wenn der Endkunde etwas bestellt, wird die Bestellung an den Großhändler weitergeleitet, welcher den Warenbestand prüft und den Artikel per Direktversand an den Besteller schickt.

Oberlo erleichtert dir die Arbeit also in vielen Bereichen und bietet obendrein noch Berichte über dein Streckengeschäft, in denen du Umsatz und Kosten aufgeschlüsselt bekommst.

Wenn du in deinem Onlineshop nichts verkaufst...

… dann kauf dir meinen Kurs und werde reich! Nein, kleiner Spaß 😛

Ich will dir aber trotzdem ein paar Tipps geben.

Der häufigste Grund liegt darin, dass meistens absolute Grundlagen im Verkauf und Marketing fehlen. Einfach die Artikel in Produktkategorien einpflegen und die Bestellungen an den Anbieter weiterleiten, reicht nicht.

Das ist etwas, was ich bei den typischen Dropshipping-Shops schon so oft gesehen habe.

In vielen Onlineshops wird in Wirklichkeit nicht »verkauft«, sondern es liegt nur Ware herum. Viele Anzeigen verleiten nicht zum Kauf, sondern sind einfach leblose Textfetzen.

Für Erfolg beim Verkauf, müsst ihr auch wirklich verkaufen lernen!

Und das sind im Endeffekt Skills, die euch überall im Leben weiterbringen. Und ich weiß, das hört sich irgendwie schwieriger und langweiliger an als ein E-Book mit dem Namen “Werde Dropshipping-Millionär in 30 Tagen ohne Risiko”.

Langfristig seid ihr eurer Konkurrenz aber extrem weit voraus, wenn ihr euch richtiges Wissen in diesen Gebieten aneignet und umsetzt!

Aus den vielen Büchern, die ich zu diesen Themen gelesen hab, kann ich euch die Folgenden empfehlen, wenn ihr in diesen Bereichen noch am Anfang seid.

Einfach auf das Bild oder den Link klicken, dann kommt ihr direkt zu Amazon 🙂

Davor eine kurze Sache, weil das Viele interessiert hat:

Geschäftskonto-Empfehlung
Weil ich öfter gefragt wurde, welches Geschäftskonto ich nutze: HOLVI. Ich habe glaube ich so gut wie bei jeder Bank im deutschsprachigen Raum ein Konto. Holvi war der einzige Anbieter, der 1. wirklich kostenlos ist und mir 2. die wenigsten Probleme gemacht hat.


Inkl. gratis Mastercard (Depitkarte)
Kostenloses Konto
Lief von allen meinen Konten bisher am besten

Buch-Update 2020:

Ich möchte euch ein Buch ans Herz legen, welches ich als echten Geheimtipp bezeichnen würde.

Es handelt sich um ein auf 300 Seiten mehr oder weniger vollständiges Werk, worauf es im E-Commerce Bereich ankommt, um erfolgreich zu sein – von A-Z.

Und das Beste daran: Es ist wirklich praxisbezogen und ohne viel Geschwurbel, wie man es sonst oft gewohnt ist.

Wenn ich also für das E-Commerce-Thema nur ein einziges Buch empfehlen müsste, wäre es dieses:

 

Mit dem Buch von Tanner Larsson bekommt man im Grunde bereits alles an die Hand und es ist eines der wenigen Bücher, die auch von Profis empfohlen werden! Wer noch eine Spur tiefer gehen will, empfehle ich die folgenden Bücher, die vorrangig das Thema Marketing und Psychologie abdecken:


Für absolute Grundlagen, was im Marketing funktioniert, vom legendären Marketing-Genie Claude Hopkins. Perfekt für Anfänger!

Das erste Buch von Russel Brunson gibt einen ersten und sehr (!) guten Einblick ins Online Marketing.

Das wohl beste Buch um zu lernen, wie man Verkaufstexte schreibt und gestaltet.

Was ist deine Meinung und Erfahrung zu Dropshipping?

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Weiterführende Links

https://www.shopify.de/blog/geld-verdienen-mit-dropshipping
https://www.bigbuy.eu/de/
https://www.wlw.de/

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187 Reaktionen zu "Was dir niemand über Dropshipping erzählt"

  1. Einen herzlichen Dank an ihre Mühe Herr Fiedler!

    Obwohl Sie in dem Artikel und in den Kommentaren immer wieder empfehlen Steuer und andere Berater nachzufragen, finde ich ihren Artikel ein nahezu objektives Ausgangspunkt zu sein. Sehr Hilfreich!

    Zwischen den Komentaren finde ich das zweite meist erwaehnte Thema ganz interresant: Von wo nach wo ist es am leichtesten zu dropshippen? Deswegen haette ich auch ein paar fragen die ich hoffte dass Sie beantworten koenten:

    1-Ihrer Meinung nach, wohin dropshippen europäische eHändler mehr? In der EU drinnen, oder außerhalb der EU?

    2-Was meinen Sie von der Zugänglichkeit (ease-of-access mäsig) der Dropshipping Märkte? Für einen durchschnittlichen eHaendler, wohin ist es leichter zu dropshippen? Aus Deutschland nach Deutschland? Aus Deutschland nach EU? Aus Deutschland/EU nach USA?

    3-Was denken Sie über den jetzigen Zustand des Dropshipping Marktes in der EU? Gibt es noch Wuchsraum? Ist er größer als zwei Jahre zuvor? Fünf Jahre zuvor?

    4-Falls Sie solche haben, konnten Sie mit mir die Quellen teilen die ihre letzte Antwort unterstützen könnten? Oder weiter Googeln?

    Mit freundlichen Grüßen.

    Sergei P.

    1. Hallo Sergei,
      freut mich, wenn Ihnen der Artikel gefallen hat!
      1.) Sowohl als auch. Ich sehe da keine bestimmte Präferenz. Die Leute, die ich kenne und es in größerem Stil machen, dropshippen sowohl in die USA als auch innerhalb der EU.
      2.) Das kommt auf den Firmensitz und die damit verbundene Steuerthematik einerseits an (im Artikel behandelt). Andererseits auf die Konkurrenzsituation, welche in den USA eine ganz andere ist als hier in Deutschland. Für einen Anfänger ist es in beiden Fällen einfacher, in dem Land Dropshipping zu betreiben, in dem er/sie sitzt.
      3.) Corona hat viel verändert und der Onlinehandel boomt aktuell. Das wirkt sich selbstverständlich auch auf Dropshipping aus. Ich würde von einem Zuwachs sprechen, bei dem die großen noch mehr dazugewonnen haben. Für kleine Dropshipper wird der Markt meiner Ansicht nach zunehmend schwerer.
      4.) Bis auf den allgemeinen Zuwachs im Onlinehandel, er sich googeln lässt, nicht. Ich tausche mich ab und zu mit Leuten aus, die Dropshipping professionell betreiben und dies bestätigen. Die möchten allerdings aus diversen Gründen nicht genannt werden.
      Viele Grüße,
      Martin

    1. Hi Idk,
      ich empfehle es nicht, da ich hier eine besonders große Verantwortung sehe. Du weißt nicht, was für (Schad-)Stoffe bei der Herstellung der Produkte auf Aliexpress/China verwendet wurden.
      Auch was die allgemeine Sicherheit der Produkte betrifft, ist das in China so eine Sache...
      Ist ein besonders sensibler Bereich, würde daher davon Abstand nehmen, sowas zu dropshippen! Zumindest nicht direkt aus China.
      LG Martin

  2. Hallo Martin,
    du kannst dich nicht vorstellen wie hilfreich deine Artikel für mich heute war.
    Ehrlichkeit, Wahrheit und kritisches Denken habe ich genau gesucht. Vielen Dank...

  3. Hallo lieber Martin,

    tausend Dank für den umfassenden Artikel mit detaillierten Informationen und den nötigen „Dämpfern“ der Dropshipping-Euphorie.

    Was mich noch interessiert: Wie läuft die Qualitätsprüfung im Labor ab? Sendet man die jeweiligen Artikel dann ein oder nutzt man eine Datenbank (in der Hoffnung, dass der favorisierte Artikel dabei ist?) und was kostet das jeweils?

    Neugierig bin ich natürlich auch: Welcher Artikel ist jetzt bei Frauen zwischen 35 und 50 soooooo beliebt? Hmmmm.... Grübel, grübel 😉

    Viele Grüße
    Katharina

    1. Hallo Katharina,

      bzgl. Details der Qualitätsprüfung kann ich nichts sagen, da wir das nicht machen mussten. Ich weiß es allerdings von Leuten, die das sehr viel größerem Ausmaß als wir gemacht haben.

      Haha, ja, das ist ne kleine Goldgrube. Wenn man es zum ersten Mal hört, glaubt man nicht mal, das sowas so gut läuft.
      LG Martin

  4. Hallo, ich habe eine Frage zum Thema Designs erstellen. Wenn ich ein Logo in Canva erstelle, kann ich das auch für mein Unternehmen nutzen oder? (nur Text, kein Bild)
    Wenn ich Print on Demand machen möchte und eine Schriftart von dort wähle, brauche ich eine spezielle Lizenz? und wenn ich generell ein Design in Paint erstellen würde und eine Schrift einfüge, ist das legal? Oder besser einen Graphiker zu rate holen?

    -Wann zahlt man genau die Umsatzsteuer? Bei der Kausabwicklung oder später?

  5. Ein Produkt das ich testen möchte hat ein gefälschtes CE-Zeichen, das sogenannte "China Export" Zeichen. Sollte man dann grundsätzlich verzichten das Produkt zu dropshippen oder es einfach mal zum Labor schicken um zu prüfen, ob alles in Ordnung ist?

  6. Hey Martin, Danke für die Guten informationen die man echt nicht irgendwo finden kann.
    meine frage ist, ist es erlaubt Dropshipping von einem Haendler der auch eine Website hat wo er seine Produkte verkauft zu machen. Und darf man da auch seine Fotos bzw. Social media fotos benutzen.Und wenn nein mit was muss man rechnen wenn man es doch macht.
    Mit freundlichen Grüßen

  7. Hallo Martin. Danke für den interessanten Artikel. Ich hätte eine spezifische Fragen zu Österreich – ich würde gerne mein Business in Österreich starten – also über zB AliExpress nach Österreich. Hier gelten dann die 20% MwSt? Auf was sollte man sonst achten wenn man AT AT als Start verwendet? Danke dir!

  8. Hallo und danke für die Ausführung! Eine Frage: Warum sollten Kunden denn über meinen Shopify- Shop kaufen, wenn es direkt über Aliexpress & Co immer günstiger sein wird?

  9. Hallo,

    Ich habe eine Frage bezüglich zum Gewerbe.

    Wie funktioniert das mit der Kleingewerbe in Österreich?
    Weil Max. Umsatz sind ja 22.000€ im Jahr das sind 770€ Monatlich. Was ist wenn man mit dropshipping mehr verdient? Was muss ich dann machen? Oder wie funktioniert das?

  10. Hallo Martin, ich bin totaler Anfänger in Onlineshops mit Dropshipping, würdest du mir was vorschlagen was zu unerfahrenen Händler mit wenig Kenntnissen passen würde. Ich dachte zum Anfang fertige Shop mit integriertem dropshipping??? Danke im voraus..

  11. Lieber Martin,

    vielen vielen Dank für deine ehrliche und sehr informative Zusammenstellung der Fakten. Deine Worte sind um einiges mehr Geld wert, als die Webinare dieser Internetgurus.

    Nochmals vielen lieben Dank für deinen Beitrag hab wieder Einiges dazu gelernt.

    Liebe Grüße
    Patrick

  12. Moin, wie würdest du das handhaben, wenn eine Bestellung über die magische Grenze von 22€ oder 26,50€ reinkommt? Hast du da gleich Begrenzungen oder "Techniken"?

  13. Guten Morgen Martin,

    erstmal vielen Dank für diesen wirklich ausführlichen und informativen Artikel!

    Gestern ist es bei mir passiert: meine erste Abmahnung für ein Dropshipping Produkt welches ich über eBay verkauft habe (Markenrechtsverletzung).

    Dies war eines der wenigen Produkte die ich über AliExpress verkaufte. Die anderen Produkte habe ich über Amazon eingekauft und bei eBay verkauft.

    Was ich in deinem Artikel leider nicht gefunden habe ist wie es dabei rechtlich ausschaut. Dürfte ich zB. einen Weber Grill auf eBay anbieten? Oder ist Markenware für's Dropshipping dieser Art tabu?

    Diese Abmahnung tat schon weh und ich möchte nur ungern weitere Angriffsfläche bieten.

    Schon mal besten Dank für deine Antwort!

    Mit freundlichen Grüßen
    Richard

  14. Hallo Martin , danke für den tollen Beitrag. Ich hätte eine Frage und zwar, wie schaut es aus wenn man Zivildiener ist und nebenbei als Einzelunternehmer eine Tätigkeit ausübt ? und wie schaut es Steuerlich aus ?
    LG

  15. Hallo Martin,

    super Beitrag!
    Ich hätte noch eine Frage:
    Und zwar hab ich bereits ein Kleingewerbe angemeldet, da ich selbstständige Verkäuferin bin.
    Nun war die Überlegung mir noch nebenbei einen Dropshipping Store aufzubauen.
    Kann ich das Anfangs erst mal über das selbe Kleingewerbe laufen lassen, bis ich sehe ob das profitabel ist, oder muss bzw. sollte ich hier ein extra Gewerbe anmelden?
    Momentan steht in meiner Gewerbeanmeldung eben: Durchführung von Telefonmarketing und/oder Onlinemarketing und/oder Empfehlungsmarketing, wo ja Dropshipping nicht wirklich in diese Kategorie fallen würde oder?

    Danke dir schon mal.
    Gruß
    Vanessa

  16. Hi Martin,
    erstmal danke für deinen Artikel - sehr authentisch und aufschlussreich. Genau diese Informationen suchte ich davor vergeblich. Vor allem spezifisch zu Österreich.
    1) Hast du Erfahrungen mit Free Plus Shipping? Ich habe mal gehört, dass dies nicht legal ist, da man ja aus den Versandkosten Profit macht. Ich möchte gerne aus Österreich aus starten, mit Versand aus China nach USA. Aufgrund der aktuellen Lage sind die Versandzeiten leider enorm lange und teuer.
    2) Du erwähntest, dass keine Versicherung wirklich greift. Versicherungsschmiede wurde mir mal diesbezüglich empfohlen. Derzeit habe ich keine Versicherung. Würdest du für Dropshipping empfehlen eine zu haben. Rechtsschutz, Produkthaftpflicht, Betriebshaftpflichtversicherung?
    3) In einem Kommentar sagst du, dass du eventuell etwas Interessantes für alle Dropshipper hast. Gibt es da schon Neuigkeiten? Wäre daran sehr interessiert.

    Danke, danke, danke ! 🙂

    1. Servus 👋🏼
      Starte gerade ein Dropshipping Business in Österreich und habe so ziemlich die gleichen fragen wie du 😄 hast du schon mehr herausfinden können?

  17. Hallo Martin ,

    vielen Dank für den Artikel, damit hast Du mir definitiv weitergeholfen. Allerdings habe ich noch eine Frage. 🙂
    Ich bin mir bei dem Prozess der Kontaktaufnahme über Aliexpress noch nicht sicher....
    Schreibe ich den Händler einfach an und sage ich möchte über meinen Drop-Shipping Store sein Produkt verkaufen.
    Wird dann ein Vertrag aufgesetzt bezüglich der Zahlungsfristen und zahle ich erst nach dem mein Kunde gezahlt hat? Oder muss ich bei Aliexpress in Vorkasse gehen..
    Bei Drop-Shipping zahle ich doch erst , wenn der Kunde gezahlt hat oder?

  18. Hallo Martin,
    Ich bin 16 Jahre jung und wollte dich fragen, ob du auch Bücher empfehlen kannst die auf Deutsch geschrieben sind.
    Viele Grüße,
    Daimen

  19. Der Beitrag ist sehr gelungen, allerdings vermisse ich mehr Infos zu Dropshipping Anbietern in Deutschland.. oder auch in Europa.. gibt es da nur BigBuy?

    1. Hallo Mario,
      BigBuy ist zumindest die größte Dropshipping-Plattform, bei der es viele verschiedene Produktkategorien gibt. Es gibt jedoch unzählige kleinere Händler die Dropshipping anbieten. Dazu einfach bei Google suchen und nicht nur auf der 1. Seite schauen 🙂
      LG Martin

  20. Einer der besten Beiträge, die ich zu Dropshipping gelesen habe. Aber ich hätte eine Frage: Wenn ich Kleinunternehmer bin, muss ich keine Umsatzsteuer zahlen/Mehrwertsteuer auf meine Produkte erheben. Wie schaut das aber aus, wenn ich nach Österreich UND Deutschland verkaufen will? Muss ich dann, damit ich nach beiden Ländern verkaufen kann, Mehrwehrsteuer auf die Produkte erheben?

    1. Hallo Momo,
      ich würde von der Kleinunternehmerregelung ausnehmen lassen. Damit erhebst du dann die Mehrwertsteuer und führst diese auch ab - das für einen Online-Shop einfach seriöser.
      LG Martin

  21. Ich bin über einen bekannten YouTuber (wieder einmal) auf Dropshipping aufmerksam geworden, bin dem Thema aber nach wie vor etwas skeptisch gegenüber eingestellt. Dein Bericht liest sich sehr gut und durchdacht.

    Was mich jetzt tatsächlich interessieren würde: In Deutschland sind wir ja kurze Versandzeiten etc. gewohnt. Wird das von den Kunden hierzulande soweit akzeptiert? Macht es überhaupt Sinn, den Shop auf den deutschen Markt auszurichten? Sind die meisten Dropshipping-Stores international ausgerichtet? Funktioniert das vielleicht gar nicht anders? Mit wie vielen Produkten starten die meisten Dropshipper überhaupt?

    Was mir immer irgendwie konkret fehlt: Beispiele für reine Drophshipping-Shops. Hättest du da ein paar Beispiele?

    Ich habe jetzt viel gesehen und gelesen, was mir aber fehlt, ist etwas greifbares. Beispiele aus der Praxis. Wie sind solche Shops wirklich aufgebaut? Wie vermitteln sie Kunden längere Lieferzeiten etc. Gerade in Deutschland haben wir es ja auch mit größeren rechtlichen Hürden zu tun als in anderen Ländern.

    1. Hallo Sebastian,
      ich habe keine konkreten Dropshipping-Shop-Beispiele die ich öffentlich posten kann, ohne bestimmte Nischen zu exposen. Was ich dir aber sagen kann ist: Die sehen nicht anders aus, als jeder andere x-beliebige Shop. In der Regel sogar um Einiges weniger professionell ;))
      Bzgl. den Versandzeiten bei Aliexpress: Ich kann dir aus vertrauensvoller Quelle sagen, dass das bei <7 Tagen selten ein praktisches Problem ist. Wichtig ist nur, dass du ausschließlich ePacket nimmst.
      Die meisten schreiben etwas in der Richtung "aufgrund erhöhter Nachfrage kann der Versand aktuell bis zu XX Tagen dauern".
      Es gibt Shops, die sind nur auf Deutschland, nur auf Spanien oder auf die USA ausgerichtet. Kommt immer darauf an, was man erreichen möchte. Klar macht es Sinn, einen Shop nur auf DE auszurichten!
      Bzgl. Produktanzahl: Mein Tipp ist: Suche dir EINE (1) wirklich gute Nische und dann biete davon mehrere Variationen an. Bei Leuten, die gleich versuchen ein eigenes kleines Amazon aufzubauen, habe ich selten gesehen, dass das gut klappt.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  22. Endlich mal ein Beitrag der wirklich weiterhilft, vielen Dank dafür! Eine Frage hätte ich jedoch: Ich bin aus Österreich, die Zielgruppe meiner Produkte liegt jedoch in den USA. In deinem Beitrag steht ja, wenn aus China in die USA versendet wird, müssen in der USA keine Steuern gezahlt werden. Bei der Produktsuche auf Aliexpress haben nun einige Händler jedoch auch ein Lager in den USA, was natürlich ideal wäre, da die Versanddauer unter 1 Woche liegt. Also angenommen ich verkaufe von den USA in die USA, heißt das, ich müsste Steuern in den USA zahlen? Wäre an sich ja kein Problem, aber müsste ich dann von Anfang an Steuern in den USA zahlen (also quasi auf jedes Produkt) oder gilt das eh nur wenn eine bestimmte Grenze an Jahresverdienst überstiegen wird? Bin noch etwas zögerlich meinen Store zu launchen, da ich gerne alles richtig machen will, doch leider finde ich im Internet zu dem Thema Versand von USA nach USA überhaupt nichts .. aber frage mich ob die Steuern überhaupt von Bedeutung sind in meinem Fall, da das sowieso eher ein Nebenverdienst sein wird bei mir? Ich meine im Notfall könnte ich immer noch das Lager in China auswählen, fände ich aber doch eher schade. Würde mich sehr über deine Einschätzung freuen!

    1. Hallo Dani,
      ich würde mal behaupten: ja.
      Aber das sind leider die komplexeren Fragestellungen, bei denen dir im Endeffekt nur ein Steuerberater eine qualifizierte Meinung geben kann.
      LG Martin

  23. Meiner Meinung nach ein sehr authentischer und,so wie ich es für mich persönliche erachte, ehrlicher Beitrag zum Thema Dropshipping.
    Danke Martin!

  24. Hallo Martin,

    Wooow nach so einem ausführlichen Artikel habe ich schon lange gesucht. Dennoch habe ich eine Frage. Ich bin Kleinunternehmer / Österreich. Möchte Dropshipping von China nach USA betreiben. Brauche ich dafür eine UID Nummer? Wenn Ja was muss ich da beim Finanzamt angeben, dass ich diese bekomme. Würdest du mir zendrop empfehlen, anstatt Aliexpress (Lieferzeit nur 5 bis 7 Tage). Aliexpress (30 bis 50 Tage). Muss man bestimmte Dinge noch beachten, wenn man nur China -> USA macht?

    Vielen Dank
    Jonas

    1. Hallo Jonas,
      die UID-Nummer ist nur im EU-Raum relevant. Für die USA benötigst du keine UID-Nummer.
      Trotzdem macht es Sinn, dass du dir eine holst (auch als Kleinunternehmer), da du vermutlich Geschäftsbeziehungen mit zB. Facebook haben wirst, welche ihren Sitz in Irland (EU) haben.
      Zendrop kenne ich ehrlich gesagt nicht. Was die Lieferzeit bei Dropshipping angeht: umso kürzer, umso besser. Bei Aliexpress nur ePacket nehmen.
      LG Martin

  25. Hi Martin

    generell vorab habe ich eine frage:Habe einen negativen Schufa eintrag,kann man dann dropshipping nicht betreiben?
    Auch die ganzen zahlungsssteme zb wenn ich die in meinem späteren shopify shop mit einfügen möchte, bezahlung per kreditkarte usw dafür auch keine genehmigung bekomme?von den jeweiligen anbietern?um diese zahlungsarten auf meinem onlineshop anzubieten.
    vielen dank

    1. Hallo Lazzo,
      hm... ich kenne natürlich das Recht in Deutschland nicht genau, aber grundsätzlich dürfte das kein Problem sein. Zumindest fällt mir aktuell nichts ein, wo das eine wirkliche Barriere sein sollte.
      LG Martin

  26. Hallo Martin,
    vielen Dank für diesen sehr informativen Beitrag. Das hat mich alles sehr weitergebracht.
    Eine Frage hätte ich noch:
    Da ich mir wegen der Haftung große Sorgen mache...
    Meinst du eine Produkthaftpflichtversicherung macht Sinn?
    Beste Grüße
    Nick

    1. Hallo Nick,
      wenn es eine wirklich wirkungsvolle gäbe, macht das natürlich Sinn. Mir ist leider keine bekannt, welche pauschal alles abdecken würde. Wenn du etwas findest, lass es mich gerne wissen!
      LG Martin

  27. Hallo meine frage ist wie hole ich mir eine uid-Nummer von einen anderen Land? Muss ich dort ein Gewerbe anmelden? Du hast gemeint das man in USA keine UID-Nummer braucht das bedeutet ich könnte da einfach von Österreich einfach dropshippen?

    1. Deine UID-Nummer bekommst du vom Finanzamt zugeteilt.
      Was du meinst, ist die Steuernummer. In der Regel hat man dazu eine steuerliche Vertretung im jeweiligen Land.
      Bzgl. USA: Du musst in der beschriebenen Konstellation keine Steuern in den USA abführen, wenn du aus China dropshippst.
      LG

  28. Hallo Martin,
    ich wollte ein Elektronik Produkt aus China in shopify und Amazon anbieten. Als ich von den ganzen deutschen Gesetzen erfahren habe, wurde ich sehr unsicher, möchte mich aber nicht davon abbringen lassen ein Geschäft aufzubauen.
    Nun bin ich mir nicht sicher wie ich herausfinde, welche Abzeichen und welche Sachen ich zu dem Produkt mitliefern muss um nicht von irgend einem Arschloch angezeigt zu werden. Des weiteren bin ich mir nicht sicher ob ich als Anfänger für mein erstes Produkt sofort eine GmbH gründen muss. Und dann noch die Frage, ob ich für jedes weitere Produkt eine neue GmbH gründen brauche oder auch die selbige benutzen kann.
    LG und super Artikel !

    1. Hallo Tim,
      gute Einstellung! 🙂
      Um ganz sicher zu sein, hilft leider nur rechtliche Beratung. Oft hilft aber auch schon eine Google-Recherche, um das Ganze einschätzen zu können.
      Nein, du brauchst nicht zwingend eine GmbH um mit Dropshipping zu starten. Wenn du eine gründest, kannst du die selbe in der Regel für alle Produkte nutzen, die du vertreibst.
      In Deutschland habt ihr ja aber auch die UG als Alternative, welche ja um Einiges kostengünstiger als eine GmbH ist und in vielen Fällen für den Anfang ausreicht.
      LG Martin

    2. Hallo zusammen, erstmal, toller Artikel und spannende Kommentare. Ich bin gerade in der gleichen Situation wie Tim, auch wenn ich kein elektro-Produkt, sondern ein recht unproblematisches consumer product verkaufe. Daher habe ich mich entschlossen erstmal als Einzelunternehmer anzufangen. Das bietet zahlreiche Vorteile gegenüber der GmbH oder UG, zum Beispiel muss man nicht gleich eine Bilanz und GuV erstellen, sondern die einfache Buchführung reicht aus. Zusätzlich ist die Gründung schnell, kostengünstig, und ohne Notar, Anwalt, etc. möglich, was nochmal kosten spart. Allerdings ist man somit natürlich vollumfänglich privat haftbar. Dieses Risiko habe ich in Kauf genommen, da ich wie gesagt mit einem relativ unproblematischen Produkt starte. Auch als Einzelunternehmer kann man übrigens viele verschiedene Stores haben 😉

  29. Hey, ich betreibe seit einiger Zeit ein Amazon FBA Bussines und werde demnächst mein 2tes Produkt launchen. Nun möchte ich mich gerne auch mit dem Thema Dropshipping auseinander setzten und mir darüber eine 2te Einkommensquelle erschließen. Du hast gesagt das du und ein kleines Team Vollzeit e-Commerce betreiben... Gibt es die Möglichkeit bei euch eine Ausbildung und/oder ein Praktikum zu machen ? Ich wäre liebend gerne ein Teil eines solchen Teams!

    1. Hallo Glenn!
      Danke für deine Anfrage! Ich kann aktuell leider keine Praktikumsstellen anbieten. Ich habe aber aktuell etwas im Kopf, was vielen bzgl. Dropshipping sehr helfen könnte! Mal sehen, ob das zustande kommt!
      LG Martin

  30. Hallo,
    vielen Dank für den tollen und ehrlichen Beitrag. Ich möchte ebenfalls mit Dropshipping anfangen, allerdings ersteinmal unter der Kleinunternehmerregelung um zu schauen ob dies überhaupt etwas für mich ist. Was im bezug auf die Kleinunterehmerregelung gilt es zu beachten?
    Weitere Fragen:
    1. Wie sieht das mit den Rechnungen aus. Man ist als Verkäufer verpflichtet eine Rechnung zu schreiben. Muss ich eine seperate Rechnung schreiben oder reicht eine vom Händler von Aliexpress?

    2. Wie verhält es sich mit der Verpackungsverodnung? Bin ich davon betroffen?

    Vielen Lieben Dank

  31. Servus Martin und liebe Grüße aus Wien! Vielen Dank für deine tolle Webseite und deine ehrlichen Einschätzungen, denn da bist du ja leider - wie du richtig geschrieben hast - einer der wenigen, die sich nicht im Internet / YouTube profilieren wollen. Inklusive Kurs reindrücken. Habe sehr interessiert beide Artikeln gelesen und würde mich sehr freuen, wenn du noch mehr Insights erzählen würdest.

  32. Hallo
    Besten Dank für diesen Tollen Beitrag
    Ich habe nun eine Frage ob In der Schweiz ähnliche Regeln gelten oder ob die Sache da ein bisschen lockerer ist.
    Besten Dank im Voraus LG Sami

    1. Hallo Sam, das weiß ich leider nicht. Vielleicht kann sich ein Schweizer hier in den Kommentaren dazu melden? Wäre sehr interessant!

  33. Hi, super Artikel 🙂
    Eine Frage hätte ich, weil ich sogar auf der Shopify Seite selbst unterschiedliche Angaben dazu gefunden habe....
    Verpackungslizenz... bin ich mit Sitz in DE Importeur - obwohl ich Dropshippe und niemals (außer Samples und Retouren) Ware selbst verpacke oder in der Hand habe... also verpflichtet Lizenzgebühren zu zahlen, oder ist das der asiatische Herschsteller ^^

  34. Hallo, wirklich sehr aufschlussreich deine Seite, klasse. Ich habe eine Frage zu "Dropshipping in die USA". Du schreibst: Das sollte steuerlich keine Probleme bereiten und tatsächlich einfacher zu handhaben sein, als zum Beispiel von China in die EU.
    Heißt das, ich muss hierbei die Umsatzsteuer auf die in China gekauften Produkte in Deutschland zahlen oder nicht?

    1. Hallo,
      ich kenne natürlich die rechtlichen Vorgaben etc. bzgl. Dropshipping in der Türkei nicht, aber grundsätzlich fällt mir nichts ein, was dagegen spricht!
      LG Martin

  35. Hallo Martin,

    zum Thema "Einfuhr - Zoll" (Punkt 4.4) folgende Hinweise:
    1. Die benannten "Zollgebühren" sind einfach nur "Zölle", mit Zollgebühren assoziiert man eher die Servicegebühr des Zolldienstleisters, die auch noch hinzukommen.
    2. Die Schwellenwerte für die Zahlung von Zöllen und EuSt sind nicht korrekt wiedergegeben. Korrekt ist: Unabhängig von der Person des Versenders und des Empfängers sind alle Sendungen von Waren, deren Gesamtwert nicht höher ist als 22 Euro, einfuhrabgabenfrei (Artikel 23 und 24 Zollbefreiungsverordnung). Dies gilt für Zoll und Einfuhrumsatzsteuer.
    Bei einem Wert zwischen 22 Euro und 150 Euro sind die Sendungen zwar zollfrei, aber nicht frei von Einfuhrumsatzsteuer. (Quelle: zoll.de)
    Und weil die Frage aufkam: Nein, man kann die Werte nicht splitten, um jeweils unter 22 EUR zu bleiben, denn: Bei der Feststellung, ob Wertgrenzen eingehalten sind, ist der Gesamtwert der Ware ausschlaggebend (Rechnungswert).
    Hinweis: Wer glaubt, die Zollbeamten an den Grenzzollstellen sind minderbemittelt, der irrt. Das Thema Abgabenbetrug im Onlinehandel durch falsche Wertdeklaration (ebendie beliebten 22 EUR "Schmerzgrenze") ist da auf dem Radar, wie kein anderes. Ich kann also nur vor falschen Wertdeklarationen warnen, auch die Zöllner wissen mit Tante Google umzugehen. Dann ist schnell mal ein Strafverfahren fällig, denn der Einführer wird haftbar gehalten.
    Und abschließend: Durch die Errechnung des Zollwerts (Warenwert +/- Frachtkosten, je nach Lieferbedingung) gibt es auch keine Schlupflöcher, die den abgabenfreien Betrag auf 26,30 EUR heben.

    1. Hallo Hein,
      danke für deinen tollen Kommentar!
      Bei Vielem stimme ich dir zu, bei Manchem müsste ich mit meinen Quellen nochmals Rücksprechen. Was ich zumindest sagen kann ist, dass Dropshipping (China -> Europa) einer der Bereiche ist, wo selbst Experten oft am Verzweifeln sind, da es in dieser speziellen Konstellation einige Besonderheiten gibt.
      Wer das Ganze ernsthaft angehen möchte, wird um professionelle Beratung nicht umhinkommen.
      Ich werde versuchen, ein paar meiner früheren Kontakte zu erreichen, damit ich Genaueres ergänzen kann!
      LG Martin

  36. Hi, echt super Artikel, echt gut geschrieben.

    Meine Frage wäre: Wenn ich in China bestelle und von Deutschland aus in ein anderes EU Land dropshippe,
    benötige ich dann in dem Land eine Steuernummer??

    Ich dachte es würde die Umsatzsteuer-ID (für EU-Handel) ausreichen wenn diese auf den Rechnungen ausgewiesen ist.

    Wie soll ich denn in 15 verschiedenen Länder (und mehr, ggf. weltweit) Steuernummern beantragen.

    Ich möchte mich auch erst einmal auf ein Land konzentrieren, würde aber demnächst gerne auch Nachbarländer beliefern.

    1. Hallo Marc,
      genau, du brauchst in diesem Fall eine eigene Steuernummer in dem jeweiligen Land. Das ist der Grund, weshalb sich das erst ab einer gewissen Größe auszahlt.
      In den meisten Fällen zahlt sich der Aufwand einfach nicht aus und auch die Kosten für die steuerliche Vertretung in dem jew. Land übersteigen das, was du mit Dropshipping einnimmst.
      Aber 1 Land ist doch für den Anfang völlig ausreichend & Arbeit genug.
      Die UID gilt nur zur Erleichterung zwischen zwei Unternehmen innerhalb der EU.
      LG Martin

  37. Hey, Martin
    Wenn ich (Österreich) Waren von China nach Deutschland dropshippen will und Kleinunternehmer bin, muss ich irgenwelche Steuern in Deutschland zahlen, genau wenn ein Produkt güngstiger als 26 Euro ist? Danke))

    1. Hallo Max,
      Ja, 19% Umsatzsteuer. Ich würde dir daher empfehlen, Dropshipping nur im eigenen Land zu machen. Das reicht für den Beginn ja völlig aus.
      LG Martin

  38. Hallo Martin,
    Ich habe dein Artikel über das Dropshipping gelesen. Mir sind dazu ein paar Fragen eingefallen bei denen ich hoffe, dass du sie mir beantworten könntest.

    Ich erkläre erst ein mal was ich mir vorgestellt habe zu machen.
    Ich würde gerne eine Brand-Dropshipping Seite erstellen, bei der ich ein Produkt aus z.B. Alibaba(ist mir irgendwie lieber ) mit mein eigenes Logo vorstelle und verkaufe.

    Frage 1.
    Kann ich das Produkt einfach in den USA, Canada, Australien verkaufen, heißt was muss ich beachten beim dropshipping von China zu USA, Canada, Australien?
    Weil nach dem was ich alles so gelesen habe, finde ich das es sich einfach nicht lohnt China-EU zu machen.

    Frage 2.
    Wie sehr bin ich von den ganzen Regelungen betroffen, wenn meine "Firma" den Sitz in Deutschland hat, aber z.B. garkeine Produkte zur EU liefert ?

    Frage 3.
    Letzte Frage. Hier geht es eher um deine Meinung, wegen deiner Erfahrung. Alles was ich jetzt frage ist in Voraussetzung, dass ich natürlich die wichtigsten Sachen erledigt habe, z.B Gewerbeanmeldung, Steuernummer, usw...
    Ich habe ein bisschen bammel, irgendwas zu beginnen. Ich habe zwar momentan das Glück monatlich in das Business zu investieren, weil ich nicht viele ausgaben habe.
    Sollte ich einfach erst mal anfangen z.B. Produkt bzw. Lieferant finden, dann Web-Shop aufmachen und alles zum laufen zu bringen. Dann gucken, ob sich was verkauft und dann erst gucken was ich genau machen muss wegen den Steuern? Also erst nach dem ich ein wirklichen Gewinn bekommen habe?

    Falls du keine Antwort hast für die Fragen, ist das kein Problem! Ich wüsste halt einfach nicht, wo ich sowas nachfragen sollte.
    Vielen Dank für deine Aufmerksamkeit.

    Liebe Grüße
    Kevin Linden

    1. Hallo Kevin,
      1.) Das sind drei völlig verschiedene Ländern mit unterschiedlichen Gesetzen - die kenne ich nicht alle. Mein Tipp ist, konzentriere dich erstmal auf eines dieser drei Länder, das ist Arbeit genug. Expandieren kannst du immer. So ganz generelle Dinge wie die Produktsicherheit, die ich im Artikel behandelt habe, gilt natürlich überall in diesen Ländern. Spezifische Vorgaben für das Land, für welches du dich entscheidest, müsstest du dir dann genauer ansehen.
      2.) Wenn es um Dinge wie die DSGVO geht, die interessiert in den USA natürlich niemanden. Trotzdem will ich darauf hinweisen, dass es durchaus Meinungen gibt, die sagen, dass trotzdem auch die Vorschriften aus Deutschland gelten.
      3.) Ich würde das nicht unbedingt empfehlen. Ein Steuerberater kostet dich ca. € 150,- die Stunde. Wenn du dir davor einen Fragenkatalog machst und alles mit ihm durchgehst, sind das in Summe vllt. 300,-, aber dafür bist du dann auf der sicheren Seite. Stell aber vorher sicher, dass derjenige sich auch WIRKLICH mit diesem Thema (China -> USA) auskennt. Das sind nämlich leider die Wenigsten. Viele hören auch das Wort "Dropshipping" zum allerersten Mal.
      Viel Erfolg,
      Martin

  39. Hallo Martin!
    Als erstes will ich mich für diesen ausführlichen Artikel bedanken, diese Seiten des Dropshipping findet man nur selten.
    Ich hätte noch eine Frage bzgl. Mehrwertsteuer. Mein Plan wäre es aus der EU POD zu betreiben. Nun ist es ja so, dass man die Mehrwertsteuer im eigenen Land abführen kann (z.B. 20% in Österreich) solange man die Lieferschwellen pro jeweiligen Land nicht überschreitet. Nun ist es aber so das mein Lieferant/Produzent in Frankreich sitzt. Wer gilt nun als Händler und wo muss ich dir Mehrwertsteuer abführen? Österreich (ich) oder in Frankreich (Lieferant).

    Danke & beste Grüße
    David

    1. Hallo David,
      bei Print on Demand innerhalb der EU bin ich mir ziemlich sicher, dass du nichts in Frankreich abführen musst. Zwischen dir und anderen EU-Unternehmen (B2B) kommt in der Regel das Reverse Charge-Verfahren zur Anwendung, das heißt die Steuerschuld geht auf den Leistungsempfänger über (in dem Fall dich).
      Bzgl. deinen Kunden: Man kann es ja bei POD-Dropshipping auf zwei Arten lösen: entweder die Leute kaufen in deinem eigenen Shop und du leitest die Bestellung im Hintergrund an die Druckerei weiter oder du schickst die Leute direkt auf deine Shop-Unterseite des POD-Anbieters (ich glaube die großen wie Shirtee usw. bieten das an). In letzterem Fall dürfte der Ball beim POD-Anbieter liegen... Ich muss aber ehrlich sagen, dass dieses ganze Steuer-Zeugs nicht mein Fachgebiet ist, meine Aussagen sind daher mit Vorsicht zu genießen.
      Planst du, gleich in mehrere Länder zu verschicken?
      LG Martin

    2. Danke für deine schnelle Antwort! Ich würde so vorgehen, dass ich einen eigenen Shopify Store erstelle und automatisiert über den POD Anbieter bestelle. Der Kunde würde also nur meinen Store sehen und wird dann direkt von Frankreich an den Kunden geliefert.
      Ich denke so kaufe ich dann auch netto bei dem Anbieter in Frankreich ein da es zwischen uns B2B ist oder?
      Grundsätzliche plane ich in Österreich und Deutschland zu starten. Später würde ich natürlich gern auch in andere Länder verschicken. Sollte jedoch kein Problem sein solange ich die Lieferschwellen in jedem Land einhalte. Das ändert sich jedoch 2021 mit dem MOSS-Verfahren. Dann wird es wahrscheinlich etwas leichter werden in größeren Mengen innerhalb der EU zu verkaufen.
      LG David

    3. Wenn du eine UID-Nummer hast, ist zwischen dir und dem Franzosen alles netto und die Steuerschuld geht auf dich in Österreich über.
      Danke für die Info bzgl. MOSS-Verfahren!
      LG Martin

  40. Vielen Dank für die Aufschlussreichen Worte. Ich lese mich ein wenig in das Thema DropShipping ein und schaue Videos auf Youtube. Allerdings werden dort die spannenden Fragen nie beantwortet und in den Kommentaren ignoriert.

    Auf dieser Seite erhält man wirklich kurz und bündig gute Informationen! ich finde es super wenn jemand offen und ehrlich das anspricht was niemand sagen will. Weiter so!

  41. Hallo Martin, zuerst will ich mich bei dir bedanken, da du mich auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt hast. Ich bin 17 (bald 18) und beschäftige mich eigentlich erst seit kurzem mit diesem Thema. Man hat natürlich direkt ein sehr schlechtes Gefühl was das ganze hier betrifft, weil die Ungewissheit einfach zu groß ist. Gerade die Tatsache, dass es (so wie ich es aufgefasst habe) gefühlt unmöglich ist, 100% auf der sicheren Seite zu sein macht es etwas unattraktiv. Trotzdem bin ich ziemlich neugierig und möchte Erfahrungen sammeln. Daher wären meine Fragen: Würdest du Dropshipping (gerade in diesem jungen Alter) empfehlen und wie sieht es allgemein mit der Vorbereitung aus da ich mit 18 (Ende Feb) richtig starten kann/will.
    Gruß, Marco

    1. Hallo Marco,
      freut mich, wenn ich dir helfen konnte! Ja, da hast du recht. Zu 100% sauber lässt sich Dropshipping aus China aus meiner Sicht tatsächlich nicht betreiben. Zumindest mit den vielen Vorschriften in Deutschland nicht.
      Ich kenne deine spezifische Situation nicht, kann dir aber generell was dazu sagen: wenn du Unternehmer werden möchtest, fang so früh wie möglich an, Erfahrungen zu sammeln. Wird es gleich klappen? Höchstwahrscheinlich nicht. Das ist aber auch kein Problem. So lernt man. Ob Dropshipping mit seinen doch relativ komplexeren Anforderungen das Richtige für dich ist, musst du nächstes Jahr selbst entscheiden. Einen Vorteil hätte es aber: eben weil es nicht das einfachste ist, lernst du sehr viel dabei.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  42. Hallo, danke für den Beitrag. Das hat mir doch schon sehr weitergeholfen. Zum dank habe ich auf deinen Affiliate Link geklickt und meine Weihnachtsgeschenke gekauft. Da bekommt man dann doch auch Provision 😀

    1. Hallo Jan!
      Das freut mich zu hören! Danke - das hilft mir, die Kosten für die Server zu decken (Gewinn mache ich mit dieser Seite sowieso nicht und ist bislang auch nicht geplant)!
      Viel Erfolg, LG Martin

    2. Guten Tag, vielen Dank für die klaren Worte!
      Eines habe ich allerdings noch nicht ganz verstanden. Angenommen ich möchte ein Produkt von AliExpress nach Deutschland Dropshippen (Ich wohne auch in Deutschland), und das Produkt kostet zum Beispiel bei AliExpress 35€. Heisst das dann, dass ich darauf noch 19% Steuern zahlen muss, bzw. wann und wo muss ich diese bezahlen ?

      Und wenn das Produkt nur 20€ kostet zum Beispiel, dann habe ich weder Zoll noch Steuern zu befürchten ?

    3. Hallo Jesse!
      Genau - wenn du ein Produkt im Wert von 35 € nach DE dropshippst, zahlst du darauf nochmal 19%, aber noch keine Zollgebühren. Diese 19% gibst du aber natürlich an den Kunden weiter. Diese wiederum musst du dann ans Finanzamt abführen, kannst sie dir aber in der Regel wieder zurückholen, wenn du nicht Kleinunternehmer bist.
      LG Martin

  43. Hi Martin, first of all, thank you very much for sharing all that information. I think it takes more people like you. I want to ask you. I'm 25 I'm a father and I'm looking for a way to make a living differently. since the conventional way of working today is not the best. Is it worth it to start working with dropshipping today December 2019 ?? Thanks and best regards!

    1. Hey David,
      thank you for the nice feedback!
      Look, I was doing a conventional job myself for over 10 years, so I can relate to questions like this. Today I’m running my own business and I basically started from zero too. Is it worth starting Dropshipping in 2020? If that’s the field you’re interested in, of course! Just in keep in mind, that there’s usually no shortcut to success.
      When you keep it rollin and jump over obstacles instead of letting them stop you, you will be rewarded. I think it’s kind of a universal law. It can take 1 year, or two or even three.
      Just stay realistic about the time frames it takes to learn something (in this case: Dropshipping) and don’t quit your job just to jump into unknown waters, if you don’t have money aside.
      I wish you success,
      Martin

  44. Hallo Martin,
    vermutlich bin ich ein Kandidat den du vor den Gurus beschützt hast und auf den richtigen Pfad gebracht hast. Sollte ein Dankeschön meinerseits hier über die Kommentare nicht ausreichen, so habe ich einen deiner Amazon-Ads benutzt, die mich zu den empfohlenen Büchern gebracht haben.
    Lieben Gruß

    1. Hallo Sven,
      das freut mich zu hören! 🙂
      Es sollte allerdings keinesfalls so rüberkommen, als wären alle "Gurus" im Dropshipping-Bereich grundsätzlich schlecht. Es gibt durchaus ein paar Wenige, die wirklich gute Arbeit machen. Hält sich nur leider stark in Grenzen.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  45. Hey Martin,
    Danke dir vielmals für deinen Beitrag! Das hat nochmal eine etwas andere Sicht auf das Thema Dropshipping zumindest für mich gezeigt....
    Wollte mal fragen, ob man im Voraus schon einen Steuerberater und Rechtsanwalt besuchen sollte, oder erst wenn man mit Dropshipping beginnt.
    Habe nämlich vor in den folgenden Monat auch ins Business einzusteigen, wo ich ausschließlich nach DE verkaufen möchte. Hab dafür auch einen Coach gefunden, wo ich mir zu 99.9% sicher bin, dass der Echt ist und nicht wie du schon erwähnt hast zu dem riesen Rest gehört, welcher lediglich gewinne durch das Affiliate-Marketing erzielen möchte.
    Bin leider noch Minderjährig (17, werde kommenden Mai 18) und wollte diesbezüglich auch fragen, ob es Sinnig ist zu warten oder zu dem Zeitpunkt zu beginnen, wo ich der Meinung bin, dass ich ready bin.
    LG Samuel

    1. Hallo Samuel,
      danke für dein Feedback 🙂
      Für diese Sachen gibt es leider keine Pauschale Antwort und hängt von eurem aktuellen Wissensstand über die rechtlichen & steuerlichen Besonderheiten beim Dropshipping ab. Wenn du nur nach DE verkaufst, hast du es steuerlich zumindest schon mal etwas einfacher. Es ist aber nie verkehrt, sich vorher professionell beraten zu lassen.
      Das Meiste lernst du sicherlich mit "learning by doing", das ist immer so. Da du aber noch minderjährig bist, sprich das Ganze am besten auch mit deinen Eltern ab.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

    2. Hallo zusammen.
      Ich würde mich gerne ins Thema reinschreiben und meine Erfahrungen teilen.
      Ich hatte einige Jahre eigene Onlineshops auf Basis von Dropshipping und zum Teil die Ware im eigenen kleinen Lager.
      1. Die Erfahrung ist es auf jeden Fall Wert!

      Jedoch rate ich jedem grundsätzlich ab Dropshipper zu werden im Bereich Massenware auch aus Drittländer in allen Bereichen, ob Bekleidung Elektronik oder sonst was.
      Die größten Nachteile:
      -Der Versand dauert zu lange
      -Die Konkurrenz ist zu groß und wird täglich größer.
      - Einer verkauft billiger als der andere und somit hat man immer kleinere Gewinne weil ihr mithalten wollt.
      -Da die Ware aus Drittländer kommt ist die Qualität nicht garantiert und dass garantiert euch Reklamationen und Abwertungen. Usw . Es gibt noch viele Nachteile.

      Ich persönlich finde den richtigen Weg im Bereich Onlineshopping auf Dropshipping Basis sich einen Dropshipping Händler in Deutschland zu suchen.
      Der Vorteil ist dass die Produkte von DE aus versendet werden.
      Ihr habt einen besseren Überblick über euren Dropshipping Händler.
      Eventuell könnt Ihr die Produkte besichtigen falls Showroom vorhanden.
      Und zuletzt das wichtigste:
      Ihr solltet ein Nischenprodukt verkaufen, welches noch keine große Konkurrenz hat, so habt ihr keinen stressigen Konkurrenzkampf welcher unter Umständen viel Geld für Kampagnen kosten kann.

  46. Hallo Marko,
    freut mich zu hören, dass dir der Artikel über Dropshipping gefällt 🙂
    a) Da kann man nichts Pauschales sagen. Kommt ja auch immer darauf an, was man schaffen oder verdienen will. Der eine macht es nebenbei und verdient nur ein paar hundert, der andere arbeitet 70 Stunden/Woche und verdient 30k/Monat.
    Die restlichen Fragen sind leider zu spezifisch, um diese in einem Kommentar unterzubringen. Ich werde mir aber einen anderen Artikel überlegen, der diese grundsätzlichen Dinge, auch abseits von Dropshipping, ergänzt.
    LG Martin

  47. Hi Martin,

    super Beitrag. Hier bekommt man mal Informationen, die man sonst wo vergeblich sucht. Meinst DU Du könntest noch 3 Fragen beantworten 🙂 :

    a) wieviel Zeit man muss man fürs Dropshipping aufbringen? Wieviel Stunden am Anfang und später. Muss man täglich an den Rechner (Auch am Wochenende und Feiertagen, um sich z.B. um Bestellungen zu kümmern). Kann man Sachen automatisieren? etc?

    b) was braucht man noch am zusätzlichen Equipment bzw. was macht Sinn: Extra Handy und Telefonveträge, Drucker, wie Leistungssatrk muss der Computer sein etc.

    c) Wie wichtig ist Buchhaltung und wie genau muss ich diese durchführen?

    wäre cool, wenn Du diese fragen noch beantwortet könntest! 🙂 Hoffe ich habe Information dazu in deinem Berciht nicht überlesen.

    Gruß

    Marko

  48. Hallo.
    Was ist mit dem B2B eCommerce ? Gilt das alles auch für B2B eCommerce ? Beispiel: Welch Plattform eignet sich besser für B2B eCommerce Dropshipping.

    Danke.
    Gruß

    1. Hallo, ich weiß nicht, ob ich deine Frage richtig verstehe. Grundsätzlich gelten die Dinge auch für B2B, aber den Einzelfall müsste man sich genauer ansehen. Was meinst du mit "Plattform für B2B-Dropshipping"? Von wo wohin möchtest du dropshippen?

  49. Informativ & up to date. Danke dafür!
    Eine Frage fällt mir aber gerade noch ein: wenn ich meinen Sitz in DE habe und in die USA dropshippe, wie sieht es dann mit der Haftung für die Produkte aus? Hafte ich als Dropshipper, der in DE sitzt, oder der Hersteller aus China? Man kriegt ja schon mal mit, dass Klagen in den USA sehr krasse Ausmaße annehmen können, und dann wäre es echt unangenehm für einen selbst.

    1. Nein, in dem Fall in dem EU-Land, in welches du dropshippst. Aus diesem Grund zahlt sich das erst ab einer bestimmten Größe aus.

  50. Sehr informativer Artikel, der einem mal ein paar Dinge vor Augen führt, die in den üblichen YT Videos eben nicht zur Sprache kommen. Hat aber sicher auch in vielen Fällen den Hintergrund, dass die "Gurus" in den USA, oder Kanada sitzen und dementsprechend weniger von der EU Bürokratie betroffen sind.

    Wie sieht das denn eigentlich aus, wenn ich meinen Firmensitz in ein anderes Land verlagere? Das ist sicherlich noch mal ein deutlich komplexeres Thema, aber bei den ganzen Auflagen in DE vergeht einem schon ein wenig die Lust.

    1. Hallo Sebastian, in vielen anderen Ländern gibt es tatsächlich nicht so viel Regulation, da ist Dropshipping deutlich einfacher. Man muss nur mal das Thema Facebook-Pixel bedenken. Deutschland ist in der Hinsicht aber auch ein Extrembeispiel. Manche Freunde von mir sind tatsächlich ins Ausland ausgewandert, da in DE alles bis ins kleinste Detail geregelt ist. LG

  51. Hallo Martin, vielen Dank für den ausführlichen und sehr interessanten Beitrag zum Thema Dropshipping. Da kann man sehr vieles mitnehmen. Eine Frage hätte ich allerdings noch: Wir stehen gerade vor der Gründung einer UG und haben das einfache wie komplizierte Problem, dass der Unternehmensgegenstand so genau wie möglich beschrieben werden muss. Handel mit waren aller Art wird wohl von den Registergerichten abgelehnt. Da wir aber noch nicht wissen welche Produkte wir handeln wollen, würden wir uns das gern so breit wie möglich offen lassen. hast du dazu irgendwelche Erfahrungen, wie man da am besten vorgeht?

    1. Hallo Philipp, das kenne ich. Zwar nicht in Bezug auf Dropshipping, aber das Problem gibt es auch in anderen Bereichen. Ich weiß nicht genau, wie es in DE ist, aber in AT gibt es eine Wirtschaftskammer, bei der man kostenlos anrufen und sich diesbzgl. beraten lassen kann. Es ist aber möglich, dass mehrere Gewerbe nötig sind. Etwas Allgemeineres sollte es allerdings schon geben, womit mehrere Sachen abgedeckt sind. LG

  52. Danke für die rasche Antwort!

    Ja, meine Frage bezog sich eher auf die Aussage "kalkulatorisches Schlupfloch". Was ich sagen will ist ob man sozusagen irgendwelche "Tricks" anwenden muss oder ob es jetzt völlig unbedenklich ist einfach für sagen wir 26,00 Euro EK bei Ali zu bestellen oder ob ich das dann irgendwie speziell ausweisen muss. Ich hoffe meine Frage ist so einigermaßen verständlich.

    Schönes WE

    1. Hallo Ralf,
      auch wenn ich mich bemühe, alles aktuell zu halten, empfehle ich grundsätzlich immer auch eigene Recherchen zu den ganzen Dropshipping-Themen anzustellen, da sich immer wieder etwas ändern kann.
      Meines Wissens auch sind die € 26,30 noch aktuell. Das bedeutet, dass bis zu dieser Summe (dein EINKAUFSPREIS in China) keine Einfuhrumsatzsteuer anfällt.
      LG Martin

  53. Hi Martin,

    vielen Dank für deinen sehr hilfreichen Beitrag!

    Ich habe mich in der letzten Zeit sehr mit E-Commerce beschäftigt und bin gerade dabei meinen Store aufzubauen. Drumherum sind aber noch sehr viele Sachen zu beachten, die du hier sehr gut untermauerst, welches ich super finde und mich ein ehrliches Wesen in dir erkennen lässt. Danke dafür, denn es hat mir die Augen zu ein Paar punkten, die ich bis jetzt unbeachtet ließ, geöffnet.

    Keep up the good work buddy!

    (Ps. die Zeile weiter oben, indem du über die Haftung einer GmbH sprichst, ist glaube ich nicht korrekt. GmbH heißt ja Gesellschaft mit beschränkter Haftung, was ja heißt, dass diese nur mit Ihrer Kapitaleinlage haftet. Anders wäre es ja mit einer oHG. Nur so am Rande, wollte jetzt keinen Klugscheißer spielen oder so, evtl. möchtest du das korrigieren. Und falls das jemand schon erwähnt hatte, dann tut es mir leid habe mir jetzt nicht alle Comments durchgelesen :D.)

    Dir alles Gute und viele Grüße
    Ryan

    1. Hallo Ryan,
      danke für deinen Kommentar 🙂
      Hm... im Artikel spreche ich eigentlich nur über die persönliche Haftung. Das was du bzgl. der GmbH ansprichst, konnte ich nicht finden. Magst du mir die genau Stelle vielleicht nochmal schicken?
      Danke & LG,
      Martin

    2. Hi Martin,

      entschuldige!!! Habe mich da total verlesen :"Wenn ihr KEINE GmbH habt, seid ihr auch persönlich in der Haftung. Das heißt, ihr haftet mit eurem Privatvermögen und wenn da nichts zu holen ist, dann mit eurem Fernseher etc. Streng genommen schützt aber auch eine GmbH nicht vor grober Fahrlässigkeit."

      Du hast nichts falsches geschrieben alles gut! Asche über mein Haupt!

      Viele Grüße
      Ryan

  54. Hallo Martin,
    danke für deine Info. Waren für mich sehr wichtig.
    Ich wollte fragen, ob man nur von Aliexpress oder aus Chinabrands etwas importieren will, kann er etwas verdienen, oder machts du oder dein Bekanter dropshipping nur innerhalb Deutschland? Lohnt es sich mit billige Artikeln anzufangen. Z.B. Damentaschen?
    Danke für deine Hilfe!
    Liebe Grüße,
    Julian

    1. Hallo Julian,
      meine Erfahrung ist, dass Dropshipping mit einem Händler innerhalb Mitteleuropa nur schwer profitabel zu bekommen ist - die Marge ist in den meisten Fällen schlicht zu gering, als dass sich kalkulatorisch mit Ads etc. ausgeht.
      Bzgl. Artikeln würde ich dir zu etwas raten, wo möglichst geringer Aufwand zu erwarten ist. Ein Produkt, bei dem 1. wenig kaputtgehen kann und mit hoher Wahrscheinlichkeit nicht oft zurückgeschickt werden wird.
      LG Martin

    2. Danke nochmal für deine ehrliche Antwort und für deine Zeit. Der beste Artikel, den ich im Internet gelesen habe.
      Alles gute und LG,
      Julian

  55. Hallo Martin,
    danke für den ausführlichen Artikel, hat mir sehr weiter geholfen!
    Meine Frage ist jetzt noch wie viele Ausgaben man für Shopify Apps planen sollte.
    Soweit ich mich bisher informiert habe, laufen ja über solche, zum Beispielt die Mails mit der Rechnung,
    weil diese nicht physisch im Paket ist. Kannst du dafür eine kostenfreie App empfehlen, oder sollte
    man für derartige Dinge auch kosten einplanen?

    Liebe Grüße und Danke schonmal für deine Hilfe!
    Matthis

    1. Hallo Matthias,
      wir sind relativ schnell auf WooCommerce umgestiegen. Kann dir daher bzgl. Shopify-Apps leider nicht allzu viel Auskunft geben.
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  56. Hallo Martin,

    super Artikel! Ein Frage hätte ich zur Nische die dein Bekannter gefunden hat. Wie ist er auf das Produkt gekommen? Eingebung, Zufall oder Recherche?

    1. Hallo Daniel!
      Danke!
      Es war Recherche mit ein paar selbst festgelegten Vorgaben.
      Ich überlege, ob ich mit ihm vielleicht mal ein Interview mache, wo man auf solche Fragen näher eingehen kann.
      LG Martin

  57. Hey,

    Ich habe eine kurze Frage zu der Produktkennzeichnungspflicht in DE.
    Wenn wir waren aus China importieren sind wir ja der Quasi-Hersteller. Somit müssen wir ja die Produkte Kennzeichnen - mit Anschrift, Produktname etc. Wie soll das machbar sein, wenn der Hersteller aus China das Produkt direkt zum Kunden sendet und das ohne Rechnung. Mal davon abgesehen dass eigentlich die Kennzeichnung auf dem Produkt stattfinden sollte. Ist keine Rechnung dabei, jedoch das Produkt gekennzeichnet ist ja trotzdem der Name der Chinesischen Herstellers und nicht meiner als Importeur drauf. Wenn das Produkt nun gar nicht gekennzeichnet ist bspw. Schmuck und auch keine Rechnung dabei ist es ja noch schlimmer... Steh ich da etwas auf dem Schlauch oder welchen Lösungsweg kann man da am besten gehen?

    Vorab herzlichen Dank für die Antwort. LG

  58. Hallo Martin, cool, dass dieser Artikel selbst nach Jahren noch so viel Interesse hervorruft! Ich beschäftige mich erst seit kurzem mit dem Thema und mich halten v.a. die Sozialabgaben in Ö sehr ab, da weitere Schritte zu machen. Bevor ich zur Wirtschaftskammer gehe wollte ich daher hier nachfragen: Wenn ich neben dem Unternehmertum noch weiter Vollzeit angestellt bin und sämtliche Abgaben in voller Höhe leiste, muss ich dann trotzdem die Sozialversicherung bezahlen? Bzw. anders gefragt: gibt es eine Untergrenze beim Gewinn, wo man quasi steuer- und abgabenfrei bleibt? Ich hab zum Spaß in einem online Rechner 1000€ Gewinn fürs Jahr eingegeben und bekam das Ergebnis, dass über 2000€ Versicherung fällig wären. Das kann doch nur ein Scherz sein, oder?

    Und noch ein anderes Thema: Wie sieht das ganze denn bei Verkaufsplattformen wie zB etsy aus? Kümmern die sich um den Steuerkram? Schließlich wickelt man ja über sie die Zahlung ab.

    Danke schon mal für deine Hilfe!

    1. Hi Barbara!
      Da könnte ich mal nen separaten Beitrag zur Gründung in AT machen.
      Wenn du Vollzeit angestellt und voll versichert bist, kommen nicht viele Sozialabgaben auf dich zu: Im Endeffekt nur die Unfallversicherung bei der SVA, das sind irgendwas zwischen 10 und 20€ pro Monat. Man spart sich aber die Krankenversicherung.
      Die 2.000€ Versicherung sind realistisch, wenn du in Vollzeit selbstständig bist. Dann beträgt der Mindestbetrag bei der SVA ca. 185€/Monat und geht dann je nach Umsatz noch rauf.
      Um Steuern muss man sich immer selbst kümmern, das nimmt einem leider keine Plattform ab...
      Viel Erfolg,
      LG Martin

  59. Hallo Hermann,

    was soll denn ein Kleingewerbe sein?
    In der Umsatzsteuer gibt es den Kleinunternehmer in § 19 UStG. Hier gibt es eine Grenze von 17.5k steuerbaren Umsätzen. Wenn deine Kunden in den USA sind, sollte das allerdings keine Rolle spielen, da du nicht steuerbare Umsätze erzielst.
    Bei der Einkommensteuer gab es früher die Regel, dass bis 17.5k Betriebseinnahmen keine Anlage EÜR bei der Steuererklärung einzureichen war. Das ist sei dem Veranlagungszeitraum 2017 nicht mehr so.

    Wie Martin richtig schreibt, empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt und einen Steuerberater zu konsultieren.

    Viele Grüße
    Felix

  60. Hallo Martin,
    vielen Dank für diese tolle Seite und den vielen Informationen die du mit uns teilst. Ich habe vor vielen Jahren schon Dropshipping betrieben als es noch fast keiner kannte. Es waren Sportartikel von deutschen Lieferanten an in Deutschland lebende Kunden. Das ganze hatte ich damals über Ebay betrieben und dort nur die Einsellgebühr und Verkaufsprovision bezahlt. Ich verlor das Interesse, da die Händler von denen ich die ware per Dropship angeboten bekam keine vernünftigen CSV Listen hatten und auch keine direkte Schnittstellenanbindung.
    Nun möchte ich seit fast 2 Jahren wieder einsteigen mit dem Verkauf über Aliexpress, Oberlo etc ausschließlich in die USA. Doch dazu fand ich kaum Hinweise bis Heute und hier.
    Wenn ich alles aufmerksam gelesen habe dann kann ich also via E-Commerce Produkte von China in meinen Shop übertragen und via Facebook oder Instagram anbieten was natürlich dann auch kostet.
    Wenn ich es richtig verstanden habe fallen in den USA Einfuhrgebühren erst über $ USD 800 an. Umsatzsteuer braucht man bisher keine bezhalen. Die Gewinne die erwirtschaftet werden teile ich dem hier ansäßigen Steuerberater mit. Meine Webseite braucht eigentlich kein Impressum da ausschließlich in die USA verkauft wird, jedoch wir es empfohlen, wenn man nicht den Rechtsanwaltshaien zum Opfer ausgeliefert sein will. Wenn ich im Jahr unter 17.900 € erwirtschafte reicht auch ein Kleingewerbe aus. Habe ich soweit alles richtig verstanden?
    Dann würde ich direkt meine alte Webseite wieder aktivieren und starten.

    1. Hallo Hermann,

      gerne! 🙂

      Du weißt, keine Rechtsberatung, aber ja, grundsätzlich kann ich das so bestätigen!

      Bzgl. Impressum: Wenn du nur in die USA verkaufst, würde ich es weglassen!

      Bzgl. dem Kleingewerbe: Wie hoch die Grenze in DE exakt ist, weiß ich nicht. Die 17k kommen mir allerdings vertraut vor. Hier am besten aber nochmal exakt nachrecherchieren.

      Beste Grüße,
      Martin

  61. Hallo Martin,
    ich hätte da noch ein paar Fragen bezüglich Rechtlichemund Gewerbe anmelden. Ich bin noch Minderjährig (14) und ich beschäftige mich schon seit einem halben Jahr Intensiv mit dem Thema Dropshipping, und bin aber noch nie wirklich mit dem Rechtlichen und Gewerbe weiter gekommen. Deshalb wollte ich dich mal fragen: Welche Steuern genau ich zahlen muss? Kostet es etwas ein Gewerbe anzumelden und in welche Richtung würde das Gewerbe beim Thema Dropshipping gehen.
    Ich würde mich sehr über eine Antwort freuen
    LG Norman

    1. Hallo Norman,
      find ich gut, dass du dich schon in so jungem Alter für solche Dinge interessierst!
      Bzgl. Steuern: Das ist immer ein komplexes Thema, deshalb möchte ich dir hier nichts aufzählen, wo dann am Ende die Hälfte fehlt und es dir deshalb auch nichts bringt. Da man für ein Gewerbe in der Regel volljährig sein muss, hast du ja noch ein paar Jahre bis dahin. Event. haben sich dann auch die steuerlichen Aspekte bisschen geändert.
      Bzgl. Gewerbe: In Österreich wäre es das Gewerbe "Handel". Die Anmeldung kostet in der Regel entweder nichts oder ein paar wenige Euro. Was aber eventuell anfallen kann, sind jährliche Gebühren je nach Branche. In Österreich zahlt man beispielsweise einen Beitrag von ca. 200 € jährlich. Kann aber sein, das es in Deutschland etwas anders ist.
      Was auf jeden Fall dazu kommt, Unfall/Krankenversicherung. Das sind in AT mind. 185 € monatlich. Ich meine aber gelesen zu haben, dass es in DE niedriger ist.
      Viel Erfolg,
      Martin

  62. Hi, ich habe eine Frage bezüglich Rücksendungen. Die Gebühren das Zeug wieder nach China zu schicken sind ja unglaublich hoch. Wie soll man also den Umtausch sinnvoll gestalten?

    Ich habe mal gelesen der Kunde muss für die Sendung zahlen, wenn er etwas umtauschen möchte. Ist dies richtig? Das könnte verärgerte Kunden geben.

    1. Hallo Ferdi,
      die Artikel werden natürlich nicht nach China zurückgesendet, das wäre unwirtschaftlich. Da es sich in der Regel um relativ günstige Artikel handelt, darf der Kunde das Produkt behalten und bekommt je nach Wunsch einen kostenlosen Ersatz zugesandt oder das Geld zurück.
      LG Martin

  63. Super hilfreicher Artikel, vielen Dank für deine Mühe!

    Eine Frage hab ich dazu noch zum Thema Zoll: du schreibst bei den 22€ Warenwert „Es zählt übrigens dein Einkaufspreis in China, nicht der Verkaufspreis.“

    Das heißt, wenn ich für das Produkt inklusive Versand zB. 10€ bezahle und das Produkt für 30€ zzgl. Versand in meinem Onlineshop an den Kunden verkaufe, dann ist das trotzdem zollfrei? (Ich habe ja weniger als 22€ gezahlt, der Kunde aber mehr)

    Besten Dank!

  64. Hi,

    ich habe eine wichtige Frage bezüglich Rechnung und Zoll.
    Ich lasse ja keine Rehcnung vom China-Händler beifügen, damit der Kunde nicht den China-Preis sieht. Was ist dann aber mit dem Zoll? Einen Warenwert von unter 22 € etc. kann der Zoll ja dann nicht feststellen? Wie macht ihr das?

    1. Also der Aliexpress-Händler schreibt den Warenwert auf die Verpackung? Aber keine Rechnung dann im Paket? Wird der Kunde dann nicht sauer, wenn er sieht wieviel das Zeug eigentlich kostet?

    2. Genau! In der Regel fällt es nicht auf. Und denen es auffällt, halten es nicht für den Einkaufspreis. Was nicht heißt, dass es nicht vereinzelt vorkommt, aber das hält sich echt in Grenzen.

    3. Super danke für deine Hilfe 😀
      Eine ganz kleine Frage noch: Wenn mal der Warenwert 22 € überschreitet. Kann ich dann einfach 2 Pakete losschicken lassen, um unter die 22 € zu kommen?

  65. Hey Martin!

    Sehr informativer Beitrag. Vor allem der Punkt "Produkthaftung" wird immer wieder von vielen "Anfängern" unterschätzt. Es wird oft propagiert, dass einfach ALLE Produkte per Dropshipping verkauft werden können... DAS kann am Ende sehr sehr böse Enden...

    Deshalb ist es wichtig, hier mit FAKTEN aufzuklären.

    LG
    Kevin

  66. Hallo Martin,
    Dein Beitrag war interessant und brachte seine Überraschungen mit sich.
    Habe viele Youtube Videos geschaut zum Thema Dropshipping (affiliate) bin aber immer wider an bestimmten Themenbereichen hängen geblieben.
    Suche jetzt erst einmahl nach Menschen die sich in der gleichen Gedanken-himmelsfähre bewegen (Selbstständigkeit finden wollen oder schon haben) weil ich mit meinem bisherigem Umfeld nicht sprechen kann.
    Also meine Frage wie findet man in Hamburg (oder im Großraum) jemanden der mehr über Dropshipping und affiliate weis als ich, mit dem man zu aller erst mahl sprechen und sich austauschen kann.
    Ich danke dir für deinen guten Beitrag und Schonmahl für deine Antwort.
    Liebe Grüße Lenn

    1. Hallo Lenn,
      finden tut man in Hamburg garantiert jemanden. Am ehesten würde ich es in dem Fall über Dropshipping-Gruppen auf Facebook probieren und da einfach mal in die Runde fragen, ob sich jemand dafür findet.
      LG Martin

  67. Hallo Martin,

    erstmal danke für diesen super Beitrag!

    Past vielleicht nicht ganz zum Beitrag, aber für mich eine kritische Frage: Wie ist denn deine Erfahrung mit der Akzeptanz von langen Lieferzeiten? Bei Aliexpress muss man meist mindestens mit Lieferzeiten von 20-27 Tagen rechnen. Ich kann mir vorstellen, dass dies für die meisten Kunden ein Hindernis ist. Ganz ehrlich - ich würde in einem mir unbekannten Shop mit derart langen Lieferzeiten nicht bestellen 😉

    1. Hallo Chris,
      dieser Punkt wird immer gerne als Gegenargument genommen. Ich kann dir allerdings versichern, dass es in 95% aller Fälle kein Problem darstellt - WENN es sich im Rahmen hält =

  68. Hallo Martin,

    danke für diesen Artikel. Es ist bis jetzt der erste dieser Art den ich gefunden habe der wirklich informativ ist. Ich habe eine betriebswirtschaftliche Ausbildung die ich nie ausgeführt habe. Jetzt finde ich das Thema ansprechend. Zum Thema Steuern habe ich über die EU-MehrwertssteuerSystemrichtline gelesen. Wenn ich es richtig verstehe ist das Versteuern davon abhängt was verkauft wird. Digitales = Wohnsitz des Käufers, Bewegliches ist nicht davon betroffen. Laut dem Text gibt es ein einheitliches MOSS system das eine vereinheitlichung der Umsatzsteuererklärung ermöglicht und somit nicht alle Steuern einzeln in den jeweiligen EU Ländern erbracht werden müssen. In wieweit das funktioniert weiß ich natürlich nicht aber ich wollte meinen Fund teilen. Referenz: Seite 70 https://www.wko.at/service/innovation-technologie-digitalisierung/Leitfaden_E-Marketing_E-Commerce.pdf )

  69. Also ich würde Dropshipping nur benutzen um Produkte und mein Marketing zu testen, wenn das Produkt und die Strategie aufgehen bestelle ich eine große Menge aus China zu einem kleinen Preise, zahlen meine Einfuhrsteuer und verkaufe kann normal über meinen Shop, habe da zwar selber den Versand aber theoretisch könnte man auch das durch ein Fullfilllment ersetzen.

    1. Hallo Rado! In der Qualität habe ich diese bisher leider nur auf Englisch gefunden. Ich werde aber mal schauen, ob ich qualitativ passende Alternativen auf Deutsch finde. Zumindest das "Ecommerce Evolved" ist in relativ einfachem Englisch geschrieben. LG Martin

    2. Hi,
      wenn du kein Englisch kannst, bist du im Business-Leben quasi aufgeschmissen.

      Damit wirst du schwere Wege haben und das meine ich nicht nur so. Das wäre die erste Baustelle, an der ich an deiner Stelle arbeiten würde.

  70. Vielen Dank für die Infos, was ist aber wenn ich meinen Sitz in Deutschland habe und wortwörtlich Weltweit verkaufe? Ich kann doch schlecht in jedem Land eine Steuernummer beantragen und dort dann einzeln die USt abführen? Eine Antwort wäre hilfreich, Gruß Alex

    1. Hallo Alex,
      gerne! Ich kann nur für die EU und die USA sprechen. Bzgl. USA musst du dir aktuell steuerlich keine Sorgen machen, wenn du in DE sitzt und aus China dorthin verschickst. In der EU muss bei dieser Konstellation tatsächlich in jedem EU-Land eine Steuernummer beantragt werden. Zahlt sich deshalb natürlich nur bei entsprechenden Umsätzen aus.
      Aber es spricht ja erstmal nicht viel dagegen, sich nur auf DE zu konzentrieren.
      LG Martin

  71. Hallo Martin,
    toller Artikel, sehr informativ. Ich finde es gut, dass du auch auf kritische Themen eingegangen bist, die von den "Youtube Gurus" gerne mal verschwiegen werden. Mir gefällt der Part zu Steuern und rechtlichen Dingen sehr gut und konnte mir auch weiterhelfen.

    Einen Punkt hast du bisher noch nicht angesprochen, das ist das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Das Gesetz (§6 Abs. 1, Punkt 1,2 u. 3) besagt, dass der Hersteller bzw. in unserem Fall der Inverkehrbringer eine Produktkennzeichnungspflicht hat. Das heißt, das der Importeur seine Daten (Name und Anschrift) auf dem Produkt anzubringen hat. Da es sich aber um ein Streckengeschäft (Dropshipping) handelt, gibt es nur die Möglichkeit das der China Hersteller unsere Daten auf dem Produkt anbringt. Wie kann man das lösen? Geht es nur über eine gute Geschäftsbelziehung mit dem China-Hersteller, dem man sagt, dass er unsere Daten vor der Lieferung auf dem Produkt anbringt?
    Bei Youtube sieht man ja gerne mal, dass die meisten Dropshipper die per Aliexpress nach EU verkaufen, einfach die Produkte per Oberlo (i.d.Fall Shopify) in Ihren Shop ziehen, ohne jemals mit dem Hersteller gesprochen zu haben! Hast du hier eine Idee oder Vorschlag? Über einen Kommentar dazu würde ich mich sehr freuen. Ich danke dir im Voraus.
    LG Stefan

  72. Hallo Martin,
    super Artikel, sehr informativ und du hast auch mal ein paar kritische Punkte angesprochen, die von den "YouTube Gurus" gerne verschwiegen werden. Sehr gut gefällt mir, dass du auf Steuern und rechtliche Dinge eingehst.

    Für mich gibt es noch einen weiteren wichtigen Punkt auf den du bisher noch nicht eingegangen bist, das ist das Produktsicherheitsgesetz (ProdSG). Gerade wenn man über Aliexpress in die EU dropshippt kommt dieses zu tragen. In dem Gesetz (§6 Abs. 1, Punkt 1,2 u. 3) ist vorgeschrieben, dass es eine Kennzeichnungspflicht (Name und Anschrift) des Herrsteller bzw. Inverkehrbringer auf dem Produkt gibt. Ist das Produkt nicht mit den Daten des Inverkehrbringers (Importeur) gekennzeichnet, kann es auch zu einer Abmahnung kommen. Hast du hier eine Idee/Vorschlag wie man das Problem löst? Geht es nur über eine gute Geschäftsbeziehung zu dem China Hersteller, dem man sagt, dass er das Produkt mit dem Namen und Anschrift des Händlers kennzeichnet? Viele Dropshipper nutzen einfach Oberlo (im Fall Shopify) um Produkte in Ihren Shop zu ziehen, ohne jemals mit dem Hersteller geprochen zu haben. Über einen Kommentar vor dir würde ich mich sehr freuen. Ich danke dir schon mal im Voraus.
    LG Stefan

    1. Hallo Stefan,
      danke für deinen Kommentar und den Hinweis mit dem Produktsicherheitsgesetz. Ich bin im Abschnitt "RECHTLICHES ZU DROPSHIPPING" auf einiges eingegangen, aber natürlich umfasst das ProdSG weit mehr Punkte. Alles aufzuzählen, würde leider den Rahmen sprengen.
      Mit der Kennzeichnungspflicht habe ich mich leider nicht zur Genüge beschäftigt, um dir dafür eine gute Lösung dafür geben zu können. Mit dem Händler sprechen kann man natürlich immer! Generell muss man sich aber vor Augen halten, dass das Ganze Business immer etwas abmahngefährdet bleibt - Was ich aber zumindest sagen kann ist, dass ich keinen einzigen kenne, der wg. der Kennzeichnungspflicht abgemahnt wude. Was natürlich nciht heißt, dass es für immer so bleibt.
      LG Martin

  73. Hallo Martin, Danke für die Infos, ich habe eine Frage , wenn ich hier in Deutschland was verkauft muss ich steuer bezahlen egal wie viel habe ich verkaufe oder gibt Grenzen , Also ab wie viel Geld muss man steuer bezahlen ?

    1. Hallo Maxi!
      Es gibt durchaus Grenzen, unter denen du Umsatzsteuerbefreit bist und auch keine Einkommenssteuer zahlen musst. Allerdings kenne ich diese nur für Österreich. Wo diese in Deutschland liegen, müsstest du recherchieren.
      LG Martin

  74. Hey Martin,
    vorweg: vielen Dank für den wirklich informativen Inhalt!
    Zum Thema Dropshipping und Steuerrecht ist im Netz so gut wie nichts zu finden, deshalb ist dein Beitrag umso wertvoller.

    Ich habe allerdings noch eine entscheidende Frage:
    Muss ich Mwst. (oder anderweitig Steuern) in Deutschland bezahlen, wenn ich allein von einem Drittland(China) Ware in ein anderes Drittland(USA,Canada, Australien etc.) verschicken lasse? Somit wäre auch keine Rechnungsaustellung notwendig.
    Meinen 'Sitzt' als Kleinunternehmer habe ich aber in Deutschland.

    Ich hoffe du hast Erfahrung in der Hinsicht und kannst mir ein paar Tipps geben und Licht ins Dropshipping Steuersystem bringen!

    Liebe Grüße,
    Phil

    1. Hallo Joanna!
      Leider ist mir bisher kein ähnlich kompaktes und hilfreiches Buch auf Deutsch untergekommen. Ich kann aber soweit etwas beruhigen, dass es in relativ einfachem Englisch gehalten ist!
      LG Martin

  75. Hallo,
    ich hätte da noch eine Frage, du hast oben erklärt das viele denken Shopify sei ein Businessmodell es aber natürlich nicht so ist.
    Das heißt durch Shopify können wir unseren Online Shop einrichten und das war alles, oder ?
    Ich meine, ich könnte jeden beliebigen Anbieter nehmen um mein Online Shop einzurichten oder versteh ich das falsch ?
    Wäre dir sehr dankbar für eine Antwort.

    1. Hallo Lore!
      Genau so ist es!
      Je nach technischem Know-How würde ich entweder Shopify oder WooCommerce nehmen. Bei Shopify werden sich auch Anfänger schnell zurechtfinden, dafür hast du u.U. etwas höhere Kosten.
      Es gibt natürlich noch Shopsysteme wie Magento, Shopware usw. Diese sind allerdings für die meisten Dropshipping-Stores zu überdimensioniert. Shopify oder WooCommerce reicht für unsere Zwecke völlig!
      LG Martin

    1. Hallo,
      das kommt darauf an, was du unter "ausprobieren" verstehst. Sobald du mit einer Tätigkeit auf Gewinnabsicht abzielst, musst du ein Gewerbe anmelden.
      Was du aber natürlich ohne ein Gewerbe machen kannst, ist der gesamte Aufbau, Vorbereitungen etc.
      Wenn alles steht, meldest du ein Gewerbe an, kannst deinen Shop freischalten und qausi gleich mit dem Verkauf beginnen, da du vorher schon alles vorbereitet hast.
      Manche starten auch ohne eine Gewerbe in den Verkauf und melden das Gewerbe erst im Nachhinein an. Rein vom rechtlichen Standpunkt aus gesehen kann man das aber natürlich nicht empfehlen.
      Viel Erfolg,
      Martin

  76. Hi Martin,
    cooler Post, viele Infos...straight und klar geschrieben, ohne viel "Schön-Schreiberei!"...Respekt!....
    Ich eigne mir schon seit Wochen viel Wissen über Dropshipping/Shopify/FB Ads/Clickfunnel etc. an...auf eine Frage habe ich allerdings noch keine/keine passende Antwort gefunden!?!
    Die Situation ist Folgende: Ich lebe in D , möchte Dropshipping --nur in die USA!-- betreiben,d.h. über z.B.Aliexpress kaufen/bezahlen und direkt aus China an den Kunden in die USA.....(Waren-Einkauf nicht teurer als 5-7$)

    Frage: ****Wie bezahlt man am besten die Waren in China???***
    Bitte ohne Paypal (da Paypal irgendwann Probleme macht/Konto sperrt etc.!!) und eine Kreditkarte besitze ich nicht!
    Ich dachte an eine Prepaid-Kreditkarte,da die "normalen Hausbanken" zum Teil "unnormale -bis 15 Eur!-Gebühren" verlangen!?
    Bezüglich Prepaid-Kreditk.habe ich aber auch noch nichts Brauchbares gefunden.Meist sind die Gebühren teurer als der Warenwert!?...Beispiel, Ware 3,5$ , Gebühren 5$...ähh...
    Ist "Payoneer","Skrill"o.ä. eine Alternative? Einige erzählen, dass die Käufer auf/bei z.B.Payoneer zahlen können und ich dann das Geld mit einer Payoneer Karte an jedem Bank-Automaten abheben kann, mit geringen Gebühren versteht sich!?

    Ich hoffe, Du hast da einige Tipps für mich...ich komme seit Wochen nicht weiter....

    Vielen Dank für Deine Hilfe im Voraus
    Gruß aus Hannover
    Cenk

    1. Hallo Oliver, dazu habe ich ja im Artikel selbst was geschrieben und auch in den Kommentaren schon mal was zu AT-DE-DE. Ein Steuerberater ist aber auch hier die erste Wahl für verbindliche Auskünfte.
      LG Martin

  77. Hi, danke für Deinen Artikel! Was ich mich frage ist, wenn ich alle Produkte bei chinesischen Händlern kaufe, kann ich diese Ausgaben dann von der Steuern absetzen? Ich meine das ist ja ein großer Teil meiner Ausgaben als Dropshipper und mindern meine Einkünfte erheblich. Aber die Rechnungen/Belege die man bei Ali Express Händler bekommt sind ja meist nur ganz einfach und weisen keine Steuer-ID oder sonst was aus... ?!

  78. Hallo Martin,

    sehr hilfreicher Beitrag! Wie ist es denn, wenn ich aus China nach bspw. Australien liefern will? Gilt da das gleiche wie in die USA? Sprich: Gilt es für alle Nicht-EU-Länder? Eine weitere Sache, die mich verwirrt, ist dass ich beim Dropshipping in die USA in Deutschland MwSt. zahlen muss. Sonst gilt doch, dass die MwSt. bei Lieferung ins Nicht-EU-Ausland entfällt, oder sehe ich etwas falsch?
    Gruß
    David

    1. Hallo David! Freut mich, dass dir der Artikel gefällt. Ganz schön viele Fragen, bei denen ich dir im Einzelnen leider keine exakten Antworten liefern kann bzw. darf. Wenn du da was konkretes aufbaust, würde ich dir empfehlen, dich an einen Steuerberater zu wenden. Ja, das Thema Mwst. bei nicht-EU Ländern sehe ich genauso! Aber auch hier gilt: Steuerberater holen, um für dich auf der sicheren Seite zu sein.
      Viele Grüße,
      Martin

  79. Hi, Danke für deinen Beitrag. Find ihn echt informativ. Hab noch eine Frage. Würdest du empfehlen ein Land speziell zu targetieren um das steuerlich einfach zu machen? Ich plante eigentlich durch einen chinesischen Händler welt weit zu verschicken, dass schein mir aber jetzt sehr riskant und steuerlich komplex. Danke im Vorraus.

    1. Hallo Philipp! USA sieht, zumindest das Steuerthema betreffend, einfacher aus (Wie immer gilt: Für verbindliche Antworten bitte zu einem Steuerberater schauen). Dafür wirst du dort höhere Konkurrenz als zum Beispiel im deutschprachigen Raum haben. Es gibt also überall ein Für und Wider. Viel Erfolg, Martin

    2. Als ich von Dropshipping (ca. vor einem Monat) hörte fand ich das ganze Thema sehr interessant (und finde es immer noch!), habe seitdem schon unzählige Videos und Texte dazu förmlich aufgesaugt.

      Was man ganz schnell merkt ist, wie hier auch beschrieben, es gibt unglaublich viele YouTuber die mit ihren inhaltlich oberflächlichen Videos klicks, shopify affiliate und kursverkäufe generieren wollen.

      Gerade in Deutschland ist es so schwer wie sonst nirgends einen -ordentlichen- OnlineShop zu starten, da es unzählige rechtliche Vorschriften zu beachten gibt, von denen das vollständige Impressum noch eines der einfachsten ist.

      Dazu kommt natürlich, dass wenn man in der gesamten EU oder weltweit verkaufen möchte auch dementsprechend Ust. in den Verkaufsländern entrichten muss. Von daher ist die Idee von China nach USA zu verkaufen schon nicht schlecht, weil beides s.g. Drittländer sind, so zumindest mein Kenntnissstand. Um den Steuerberater wirst du aber genau deshalb nie drumherumkommen.

      Ich finde gut das der Autor hier wirklich versucht den Leuten diese "es ist so einfach" Blase zu zerstechen und zurück in die Realität holen möchte.

      Dropshipping ist mit Sicherheit keine schlechte Idee, gerade wenn man im eCommerce starten möchte, allerdings ist es wirklich nicht und nie "einfach".

      Falls übrigens jemand gute Tipps für z.B. ein -gutes- ecommerce Forum hat, ich bin auf der Suche nach guten, netten Leuten mit Erfahrung die sich gerne darüber austauschen. Würde gerne das ein oder andere lernen!

  80. Hey, Echt informativ doch eine Frage bleibt bei mir offen. Wie ist es mit den Steuern, wenn man einen Hersteller aus der EU habe?
    Kennst du da eventuell welche?

    1. Hallo Max! Wenn du einen Hersteller innerhalb der EU hast, ist es meiner Erfahrung nach steuerlich sehr viel einfacher. Aufpassen muss man nur, wenn du z.B. in Österreich zu Hause bist und einen Großhändler in Deutschland hast und die Ware auch direkt zu deutschen Kunden schicken lässt. Im Klartext: Wenn das Ursprungsland auch das Zielland ist, du selbst aber in einem anderen Land sitzt. Dann müssten die Steuern, in diesem Beispiel, auch in DE abgeführt werden. ACHTUNG: Bitte beachte, dass ich kein Steuerberater bin, das hier keine Steuerberatung ist und ich nur Infos weitergebe, die ich selbst bekommen habe. Lass dir das für deine Projekte unbedingt von einem Steuerberater bestätigen, der dann auch für die Infos haftet. Das Steuerrecht ist tlws. leider sehr kompliziert.
      Bzgl. Großhändlern in der EU: Da gibt es einige, der bekannteste davon ist sicherlich Bigbuy. Viele allerdings, wollen diesen Service aber auch nicht wirklich an die große Glocke hängen. Mein Tipp hier ist: Suche einfach mit verschiedenen Keywords bei Google nach Händlern und gehe die ersten zehn SEITEN durch. Ansonsten kann es auch Sinn machen, bei einem Händler anzufragen, auch wenn dieser nicht explizit davon spricht, Dropshipping anzubieten.

  81. Ich habe lange nach so einem Beitrag gesucht!
    Oft werden nur die Vorteile angehimmelt und gerne als Clickbaits auf Youtube z.B. genutzt.
    Ich bin dir sehr dankbar dafür, und freue mich das es noch "Normale" Menschen dort draußen gibt.
    Weiter so! 🙂

  82. Toller Beitrag! Ich habe schon einmal kommentiert, aber es hat anscheinend den Beitrag nicht übernommen 🙁 wollte fragen oben es Neuigkeiten zu dem Versand in die USA gibt, suche hierzu noch nach Infos, wo ist man da steuerpflichtig?

    1. Hallo Lukas! Freut mich, dass dir der Beitrag gefällt! Zum Versand in die USA habe ich derzeit noch keine endgültige Antwort, werde es aber nachreichen, sobald ich hier etwas bekomme. Bitte siehe alles was ich hier schreibe nicht als Empfehlung oder Beratung etwas zu tun oder nicht zu tun. Für eine verbindliche Antwort zu diesem Thema kontaktiere bitte einen Steuerberater.
      UPDATE: Ist ergänzt.

    2. Wenn du aus einem Drittland in ein anderes Drittland importierst während du in einem EU-Land lebst, Sprich: China in die USA drop shipping machst, zahlst du keine Umsatzsteuer im EU-Land.
      Wenn du aus China in die USA, importierst zahlst du keine Umsatzsteuer in der USA.

      Wenn du von USA in USA drop shippst, dann weiß ich nicht ob du dann verpflichtet bist Steuern an die USA zu zahlen.

      Bitte siehe alles was ich hier schreibe nicht als Empfehlung oder Beratung etwas zu tun oder nicht zu tun. Für eine verbindliche Antwort zu diesem Thema kontaktiere bitte einen Steuerberater.

    1. Hi Martin, habe dein Beitrag recht interessant gefunden. Anekdotisch gesehen, würdest du einen generellen Rückgang in dropshipping rates in Deutschland sehen, aufgrund der vielen Schmerzpunkte, wie rechtliche (CE Cert, Verpackungsgesetz usw.) oder kostenbedingte?
      Bzgl. den "Gurus", da meinst du wahrscheinlich die affiliate partner die über unser Partnerprogram zu Shopify affiliates werden und nicht die "Gurus" des Shopify Supportteams haha. Apropos, alle Fragen an uns kann man jetzt hier stellen: https://help.shopify.com/de/questions#/contact.
      Das Affiliate Onboarding haben wir jetzt in der Regel viel strenger gemacht und jeder Bewerber muss jetzt ein ziemlich schwieriges Onboarding bestehen um affiliate zu werden und ein affiliate Link zu bekommen.
      Du sagst auch dass wenn man z. B. über Oberlo/Ali dropshipped und einer aus Spanien ein Produkt bestellt und das Produkt dann nach Spanien geliefert wird, man da auch steuerlich angemeldet sein muss. Das stelle ich mich sehr schwierig vor denn dafür müßte man ja auch in Spanien mit einer Adresse geschäftsmäßig angemeldet/registered sein, geschweige alle EU Länder, wo ein Paket ggf. geliefert werden könnte. Die Philosophie der EU ist es ja einen grenzenlosen Handel innerhalb des gemeinschaftlichen Binnenmarktes zu pflegen.
      Bzgl. BigBuy, viele Händler melden da auch Probleme da die Produkte oft vergriffen sind. Da kann es zu einem Problem führen, wenn Bestellungen über nacht reinkommen und es niemand garantieren kann, dass das erwünschte Produkt in der Früh nicht komplett ausverkauft/vergriffen ist und man dann da sitzen ohne Produkt. Da bleibt dann nichts anderes übrig als die Bestellung zu stornieren.
      Der GRUND: Bei Bigbuy wird nichts live bearbeitet, sondern man landet in einer Warteschlange und in dieser Schlange kann wohl jemand vor Dir sein, der alle Vorräte dieses Produkts mit einem Schlag auskauft.
      Und Shopify Grundkosten: das ist generell der Abo, sprich ca. €25 pro Monat auf dem Basic Plan oder ca. €300 für die jährliche Option) und 2,4% Kreditkartengebühr pro Bestellung mit Shopify Payments (2,1% auf dem Pro-Plan und 1,5% Advanced Plan - keine Transaktionsgebühren).

    2. Hallo Gabe,
      danke für deinen ausführlichen Kommentar.
      Ja, generell sehe ich hier einen Rückgang im Dropshipping aufgrund der tatsächlich immer schwieriger werdenden rechtlichen Rahmenbedingungen. Das ganze 100% legal zu betreiben, halte ich für schwierig. Manche Dinge sind schlicht und einfach nicht umsetzbar.
      Das betrifft auch so Dinge wie den Einsatz des Facebook-Pixels. Wenn dieser nur per Opt-In verwendet werden darf, wird online Verkaufen fast verunmöglicht.
      In die USA zu Dropshippen ist diesbzgl. tatsächlich in vielen Punkten einfacher als im europäischen Raum (zumindest wenn aus China versendet wird). Dafür hat man dort eine sehr viel härtere Konkurrenz.
      Natürlich meine ich manche Affiliate-Partner, nicht das Shopify-Team 😉
      Es mag im Artikel vllt. stellenweise so klingen, als wäre ich gegen Shopify. Das ist allerdings nicht der Fall. Viele richtig große Fische im Dropshipping-Bereich setzen zu 100% auf Shopify.
      Viele Grüße,
      Martin

    3. Was ist nun der ideale Firmenstandort für drop shipping aus rechtlicher sowie steuerlicher Sicht . Welche ist die richtige Rechtsform, wenn man als Gesellschaftsform tätig ist wie z B. LP oder LLC oder SRL wegen Haftungsbeschränkung in sowohl rechtlicher wie tatsächlicher Hinsicht? Oder auch Vermögensschutz über Holding, Trust oder Stiftung. Betriebsaufspaltung , Bankgeheimnis, Geschäftsgeheimnis und was es so st noch alles gibt oder vereinbaren lässt? Ist eine Betriebshaftpflicht Versicherung sinnvoll um persönliche Risiken zu reduzieren? Das wär's für's erste. Danke für Rückantwort sowohl von Spezialisten sowohl von Trader, die aus persönlichen Erfahrungen weiter helfen können. Grüsse Bernd & Co

    4. Ernsthaft, Finger weg vom Thema wenn du nicht einmal das Geld hast dir eine kompetente Rechtsberatung, bezogen auf deine Situation und deinen Business Plan (wenn du einen hast) einzuholen.
      Es gibt beim Thema dermaßen viele Fettnäpfchen die einen Wohnzimmerhändler ruinieren können, dass ich dich nur eindringlich warnen kann.

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